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Stromfresser: Welche Haushaltsgeräte verbrauchen besonders viel Strom?

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Steckerleiste mit Geldscheinen und Zange

Stromfresser sind Geldfresser

Sparen Sie nicht nur Geld, indem Sie zum günstigen Stromanbieter wechseln, sondern identifizieren Sie auch Geräte in Ihrem Haushalt, die unnötig viel Energie verbrauchen. Davon wird nicht nur Ihr Geldbeutel profitieren, sondern auch die Umwelt. Erfahren Sie im Folgenden mehr, welche Geräte die potenziellen Stromfresser in Ihrem Haushalt sind und was Sie dagegen unternehmen können.

Berechnen Sie Ihren jährlichen Stromverbrauch mit unserem Stromliste-Verbrauchsrechner, damit Sie gut vorbereitet in die Suche nach einem neuen Stromanbieter gehen können.

Potenzielle Stromfresser in Ihrem Haushalt

Viele Käufer schauen bei Elektrogeräten oft nur auf den Anschaffungspreis. Dennoch sollten Sie beachten, dass günstige Geräte besonders durch ihre hohen Stromkosten am Geldbeutel zerren können. Achten Sie daher bei Ihrem Kauf auf das Energieverbrauchs-Etikett, das in der gesamten EU verwendet wird. Haushaltsgeräte, wie Waschmaschinen, Trockner und Geschirrspüler sind je nach Ihrem Energieverbrauch in die Klassen G (hoher Verbrauch) bis A (niedriger Verbrauch) eingeteilt. Die höchsten Klassen lauten A+, A++ und A+++.

Kühl- und Gefriergeräte, die um ein Viertel unter der Klasse A liegen, erhalten das Label A+. Wenn die Geräte sogar 60 Prozent unter dem Grenzwert der Klasse A liegen, werden diese in die höchste Stufe A+++ eingeordnet.

Alte Heizumwälzpumpe

Heizungspumpe in Österreich

Alte Heizpumpen verbrauchen signifikant mehr Strom als neuere Alternativen

Heizungspumpen, die älter als zehn Jahre sind, verbrauchen jährlich 520 bis 800 Kilowattstunden (kWh) Strom und setzen nur rund 10 bis 15 Prozent der eingesetzten Energie in Pumpleistung um. Wechseln Sie deswegen zu neueren Heizungspumpen. Durch einen energieeffizienten Elektromotor mit Pumpsteuerung lässt sich die Leistungsdauer je nach Bedarf regulieren, so dass oft nur noch 150 kWh pro Jahr verbraucht werden. Auch wenn es nicht verpflichtend ist, kennzeichnet auch die Mehrheit der Hersteller in Österreich Umwälzpumpen mit dem EU-Energie-Label. Achten Sie deswegen bei der Anschaffung, dass Sie eine Heizungspumpe mindestens der Klasse A kaufen.

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Elektrische Warmwasseraufbereitung

Fließender Wasserhahn

Wasser mit elektrischer Energie zu erwärmen kann die Geldbörse stark belasten

Neben Heizungen weist die elektrische Wasseraufbereitung für Küche und Bad mit durchschnittlich 1.000 kWh pro Jahr den höchsten Energieverbrauch im Haushalt auf. Dies kann oft Kosten von über 800€ im Jahr verursachen. Jedoch kann dieser Kostenfaktor leicht eingespart werden, indem Sie Ihr Wasser über eine Solarthermie-Anlage oder über eine Wärmepumpe erhitzen. Zwar müssen Sie anfangs hohe Investitionskosten in Kauf nehmen, doch indem Sie die Kosten im Vergleich zur elektrischen Wasseraufbereitung jährlich einsparen können, wird sich die Solarthermie-Anlage oder Wärmepumpe schnell amortisieren. Zudem wird die Anschaffung und Installation von Solarthermie-Anlagen und Wärmepumpen oft staatlich wie auch von mehreren Stromversorgern finanziell unterstützt.

Neben den vielen altbekannten Stromfresser auf dieser Seite, sind besonders in den vergangenen Jahren neue energieintensive Haushaltsgeräte hinzugekommen, die die Stromrechnung zusätzlich und unnötig belasten. Hierzu zählen Küchen-Mixgeräte oder auch Elektro-Zahnbürsten. Letztere verbrauchen insbesondere unnötig viel Strom, wenn Sie diese permanent im Badezimmer an die Steckdose angeschlossen lassen.

Elektro-Herd

Elektrischer Herd

Beim Gebrauch eines Elektroherds kann man viel richtig machen

Ganz unterschiedlich ist natürlich der Stromverbrauch des elektrischen Herds. Wer viel kocht, verbraucht auch viel Strom. Rund 445 kWh des Stromverbrauch ergeben sich in einem Drei-Personen-Haushalt durchschnittlich durch die tägliche Nutzung des Elektro-Herds. Wer einen Elektro-Herd anschaffen möchten, sollte möglichst auf eine Herdplatte mit Induktionstechnik achten. Diese weisen nach Glaskeramik-Kochfeldern den niedrigsten Stromverbrauch auf. Zudem sollten Sie darauf achten, dass Sie Ihre Töpfe beim Kochen immer mit einem Deckel verschließen, Nachwärme nutzen und schließlich für Teewasser lieber den energiesparenden Wasserkocher benutzen.

Bitte beachten Sie, dass das EU-Energielabel sich bei Geräten im Elektromarkt nur auf den Backofen, aber nicht auf den Herd bezieht. Das Effizienzlabel ist für Elektroherde nicht verpflichtend.

Kühl- und Gefriergeräte

Inhalt eines Kühlschranks

Der Kühlscharank sollte nicht neben einer Wärmequelle platziert werden

Kühlschränke und Gefriertruhen, der mehr als zehn Jahre sind, können durchaus mehr als drei Mal so viel Strom verbrauchen als Geräte, die zurzeit im Handel sind. Schließlich werden in Österreich heuer nur noch Kühl- und Gefriergeräte der Klassen B bis A++ angeboten. Beim Kauf sollten Sie genau überlegen, wie groß der Kühlschrank für Ihren Bedarf ist. Normalerweise reicht ein Kühlschrank mit einem Nutzinhalt von 40 bis 70 Liter für einen Vier-Personen-Haushalt aus. Zudem sollten Sie Ihre alten Kühlgeräte für den Partykeller, die Garage oder Gartenhaus nicht weiter benutzen. Schließlich wird sich dadurch Ihr Stromverbrauch nur erhöhen.

Wenn Sie zudem bereits eine Gefriertruhe besitzen, sollten Sie keinen Kühlschrank mit integriertem Gefrierfach kaufen, da dieser den Stromverbrauch um 20 bis 50 Prozent erhöhen kann. Weiters sollten Sie Ihre Kühl- und Gefriergeräte mindestens einmal pro Jahr abtauen und nicht in Nähe des Herdes oder der Heizung stellen.

Immer mehr Gefrierschränke und -truhen sind heuer mit einer No-Frost-Funktion ausgestattet, um Eisbildung zu verhindern. Jedoch erhöht diese Funktion auch den Energieverbrauch des Gefriergeräts.

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Beleuchtung

Glühbirne mit Geldmünzen

LED Lampen sparen Strom und Geld

Auch die Beleuchtung in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung ist ein wichtiger und oft nicht beachteter Kostenfaktor. Für einen Drei-Personen-Haushalt fallen 330 kWh pro Jahr auf den Verbrauch der Beleuchtung zurück. Dies macht acht bis zwölf Prozent des jährlichen Stromverbrauchs aus. Die beste Maßnahme zur Kostensenkung ist natürlich die Auswechslung aller noch vorhandenen Glühbirnen durch Energiesparlampen oder LED-Leuchten. Während Energiesparlampen fünf Mal so wenig Strom benötigen wie Glühbirnen, um der gleichen Leistung zu erzielen, nutzen LED-Lampen die Energie sogar bis zu neunmal besser. Schließlich werden Glühbirnen nur in die Energieeffizienzklasse D bis G eingeordnet.

Bitte beachten Sie bei der Entsorgung, dass Glühbirnen nicht in den Haushaltsmüll gehören, sondern bei jedem Elektrofachhändler bzw. bei jeder Altstoffsammelstelle abgegeben werden können. Zudem können Sie die Glühbirnen in vielen Supermärkten in Österreich zurückgeben.>

Alter Wäschetrockner

Wäschetrockner mit Heizpumpe

Neue Wäschetrockner setzen Energie effizient um

Wie bei den Kühl- und Gefriergeräte gilt auch auch bei Wäschetrockner, dass ältere Geräte, die bereits seit zehn Jahren in Betrieb sind, ausgetauscht werden sollten. Besonders bei Wäschetrocknern können Sie Ihre Stromkosten langfristig um 100€ pro Jahr reduzieren. Eine andere Möglichkeit ist natürlich die Kleidung im Garten oder auf dem Balkon zum Trocknen aufzuhängen. Beim Vergleich der EU-Energielabel sollten Sie bedenken, dass Abluft- und Kondensationstrockner nach unterschiedlichen Verbrauchsgrenzwerten eingeordnet werden. Beide Gerättypen können somit nicht miteinander verglichen werden.

Waschmaschine

Drehknopf einer Waschmaschine

Mit ein paar Tricks können Sie den Stormverbrauch der Waschmaschine herunterdrehen

Waschmaschinen verursachen durchschnittlich rund sieben Prozent des jährlichen Stromverbrauchs (ca 200 kWh/Jahr). Natürlich sollten Sie auch bei Waschmaschinen achten, dass Sie die Produkte der Effizienzklasse A nehmen. Zudem sollten Sie beim Gebrauch bedenken, dass normalerweise schon 30°C für einen gründlichen Waschgang Ihrer Alltagskleidung ausreichen und Sie im Vergleich zu 60°C lediglich ein Drittel der Energie nutzen. Weiters solten Sie auch bei normaler Wäsche den Schleudergang auf 1.400 Umdrehungen pro Minute hochstellen. Somit ist die Wäsche weniger feucht am Ende des Waschgangs, so dass Sie nur ein Kurzprogramm für Ihren Trockner einstellen müssen.

Alternativ können Sie Ihre Waschmaschine auch an eine Solarthermie-Anlage oder Wärmepumpe anschließen. Somit sparen Sie die Energiekosten zur Aufbereitung des Warmwassers durch einen elektrisch betriebenen Wasserboiler.

Geschirrspüler

Heutige Geschirrspüler verbrauchen durchschnittlich 245 kWh pro Jahr an Strom, doch sind sie in der Regel energiesparender als der Abwasch bei Hand - besonders wenn Sie das heiße Wasser durchgehend in die Spüle laufen lassen. Dennoch sollten Sie beim Kauf beachten, dass der Geschirrspüler nicht zu viel Wasser verbraucht. Dies schwankt bei den handelsüblichen Geräten zwischen neun und 18 Liter.

Wie beim Gebrauch von Waschmaschinen bietet sich auch beim Geschirrspüler an, das Warmwasser durch eine Solarthermie-Anlage oder Wärmepumpe aufzubereiten.

Entertainment-Geräte

Zwei Personen mit Tablets

Im Standby Modus wird auch Energie verschwendet

Zuletzt, aber nicht zu unterschätzen, die Multimedia-Geräte im Privathaushalt: Schließlich hat sich in den vergangenen Jahren die Zahl der Fernsehgeräte, TV-Receiver, Spielekonsolen, DVD-Player und besonders die der Computer in österreichischen Haushalten mehr als verdreifacht. Ein wichtiges Hilfsmittel, um den Strom nachhaltig zu senken, sind Steckerleisten. Denn oft ziehen die Multimedia-Geräte auch im Stand-By-Modus Strom. Die österreichische Regulierungsbehörde E-Control schätzt, dass allein durch den Stand-By-Modus eine Terrawattstunde (TWh) pro Jahr in Österreich verbraucht wird. Zudem sollten Sie bedenken, dass mit wachsender Größe der LCD-Fernsehbildschirme auch der Stromverbrauch für dieses Gerät ansteigt. Wer also Strom sparen möchte, sollte nicht unbedingt den breitesten und höchsten Fernseher im Elektrofachgeschäft erwerben.

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