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Welcher Stromtarif und welcher Stromanbieter passt zu mir?

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GUT ZU WISSEN
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Kopf und Fragezeichen

Den richtigen Stromanbieter kann schwer sein, Selectra hilft Ihnen

Sie haben die Qual der Wahl: Nicht nur die Zahl der Stromanbieter hat sich seit der Liberalisierung des österreichischen Energiemarktes vergrößert, auch zahlreiche neue Tarifarten haben das Stromangebot vervielfältigt. Wenn Sie bisher noch nicht Ihren Stromtarif oder Stromanbieter gewechselt haben, erhalten Sie weiterhin die Grundversorgung. Jedoch können Sie laut E-Control im Schnitt 510€ sparen, wenn Sie Ihren Tarif ändern oder diesen mit Zusatzprodukten für unterbrechbare Lieferungen wie Nachtstrom kombinieren. Die wichtigsten Tarifarten finden Sie auf dieser Seite kurz und knapp erklärt.

Fünf Fragen, um den passenden Stromtarif in Österreich zu finden!

Mehr als hundert unterschiedliche Tarife können Sie heuer in Österreich bestellen. Diese unterscheiden sich inbesondere in der Lieferzeit, Preisgestaltung, im Strommix und in den Serviceleistungen. Anhand der folgenden fünf Fragen können Sie herausfinden, welcher Tarif zu Ihnen passt. Um weitere Informationen zu erhalten, können Sie zudem die einzelnen Tariftypen im Menü auf der linken Seitenleiste anklicken.

1. Ökostrom oder Ökostrom mit Umweltzeichen?

Staudamm

Wasserkraft ist eine weit verbreitete Energiequelle in Österreich

Laut dem letzten Ökostrombericht der nationalen Regulierungsagentur E-Control wurde 2012 73% des österreichischen Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien bezogen.

Mehr als vier Fünftel der österreichweiten Stromanbieter bieten ausschließlich Ökostromtarife an. Selbst die Energiediscounter Franz Extrem und Pullstrom, die zurzeit beide die günstigsten Energiepreise am Markt anbieten, versichern, dass ihr gelieferter Strom zu 100% aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt wurde.

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Der hohe Anteil erklärt sich durch die verbreitete Nutzung von Wasserkraft in Österreichs Alpen-Seen und Flüssen. Da die Stromerzeugungskosten aus Wasserkraft sehr niedrig sind, liegen daher zwischen Ökostromtarifen und anderen Angeboten kaum Preisunterschiede vor.

Wasserkraft ist in Österreich nicht immer auch ökologisch verträglich Sie sollten daher beachten, dass Ökostrom nicht immer gleich umweltfreundlich sein muss. Zahlreiche Anbieter deklarieren sich zwar als umweltfreundlich, beziehen aber 100% ihrer gelieferten Energie aus Großwasserkraftwerken, von denen viele ökologisch bedenklich sind. Schließlich greift der Bau eines großen Staudammes erheblich in das Ökosystem ein. Der WWF bemängelte beispielsweise 2011 in seiner Wanderausstellung "Mythos Wasserkraft", wie große und auch mittlere Wasserkraftwerke die Fließgeschwindigkeit und die Gewässergüte in den vergangenen Jahren in Österreich erheblich verschlechtert haben. 70% der Flüsse und Bäche in der Alpenrepublik werden bereits zur Stromerzeugung genutzt und zahlreiche Wasserkraftwerke liegen sogar in Naturschutzgebieten.

Das Österreichische Umweltzeichen kennzeichnet ökologisch unbedenkliche Stromprodukte

Strom aus Wasserkraft muss daher nicht per se umweltfreundlich sein. Stromtarife, die nur aus regenerativen Energiequellen, wie Windkraft oder Solarstrom, erzeugt werden, gibt es nur wenige in Österreich.

AAE Naturstrom ist eine der wenigen Ausnahmen. Der Ökostromanbieter aus Kärnten bietet den Tarif AAE Naturstrom Plus an, der sich zu fast 100% aus Windkraft, Photovoltaik- und Biomassestrom zusammensetzt. Wegen seines hohen Anteils an Wind- und Sonnenstrom erhielt AAE Naturstrom das österreichische Umweltzeichen. Zudem waren laut Greenpeace Stromcheck 2014 der Kärntner Versorger und der Wiener Anbieter oekostrom AG die einzigen beiden Energielieferanten in Österreich, die Produkte mit Umweltzeichen anboten. Mittlerweile haben fast ein Duzend Stromanbieter ein Produkt mit Umweltzeichen in Ihrer Palette. Näheres dazu finden Sie auf AAE Naturstrom das österreichische Umweltzeichen

für richtigen Ökostrom

Demnach stellen beide Stromanbieter ihre Elektrizität nicht nur nachweislich aus 100% regenerativen Energien her, sondern reinvestieren die Einnahmen auch ausschließlich in den Ausbau und die Entwicklung von Ökostrom-Anlagen. Zudem kaufen beide Unternehmen keinen Graustrom am Strommarkt hinzu und erfüllen alle Transparenzkriterien. Jedoch greifen Kunden beider Stromanbieter auch tiefer in die Geldbörse. Zertifizierter Ökostrom, der sich nicht vorrangig aus Wasserkraft speist, ist somit auch in Österreich nach wie vor teuer.

Wenn Sie eine Photovoltaik-Anlage betreiben, können Sie den Strom, den Sie nicht für den Eigenbedarf nutzen, in das Stromnetz einspeisen und erhalten bei zahlreichen Anbietern eine Abnahmevergütung. Zudem bieten einige Energievorsorger in Kombination mit dem Einspeisetarif auch günstige Sondertarife für Photovoltaik-Kunden an, die Sie an sonnenarmen Tagen mit umweltfreundlichen Strom versorgen.

2. Die Preisfrage: Preisgarantie, indexgebunden oder klassische Preisbindung?

Zudem sollten Sie entscheiden, welche Flexibilität Sie Ihrem Stromanbieter bei der Preisgestaltung einräumen möchten. Möchten Sie Preisänderungen für nahezu zwei Jahre ausschließen oder auf der anderen Seite Ihren Stromtarif von Preisveränderungen am Strommarkt abhängig machen? Oder doch lieber die klassische Variante? Im Folgenden finden Sie alle drei Tarifarten kurz erklärt.

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1.Klassische Preisbindung: Kündigungsrecht bei Preiserhöhungen

Der klassische Tarif sieht vor, dass Ihr Stromanbieter jederzeit Ihren Stromtarif an den Preiserhöhungen am Markt anpassen kann. Jedoch muss der Anbieter Sie vorher rechtzeitig schriftlich informieren. Zudem erhalten Sie ein Kündigungsrecht, das sie auch vor Ablauf der Mindestvertragslaufzeit wahrnehmen können. Sollten Sie daher nicht mit der Preiserhöhung einverstanden sein, können Sie den Preisanstieg widerrufen. Damit Sie genug Zeit für die Suche eines neuen Anbieters haben, können Sie bis zu drei Monate bei Ihrem alten Versorger bleiben und bezahlen weiterhin den alten Tarif.

2.Preisgarantie: Kostenanstiege für bis zu zwei Jahre ausgeschlossen, Senkungen jedoch auch

Preisgarantierte Stromtarife werden inbesondere von den großen Stromanbietern in Österreich angeboten. Oft versprechen die Anbieter ihre Strompreise bis Dezember 2016 oder sogar Jänner 2017 nicht zu anzupassen. Dennoch sollten Sie beachten, dass die Preisgarantie oft nur für den Energiearbeitspreis gilt und sich die Grundpauschale und besonders die Netz- und Messentgelte wie auch die Steuern in dem Zeitraum ändern können. Weiters sollten Sie bedenken, dass Sie mit einer Preisgarantie ebenfalls Tarifsenkungen ausschließen.

3.Indexgebundener Tarif: auf fallende Kurse hoffen und von günstigen Marktpreisen profitieren

Kunden, die dagegen direkt von Kursrückgängen am Strommarkt profiteren möchten, können seit April 2014 indexgebundene Tarife bei Stromanbietern wie beispielsweise Wien Energie, Linz Strom oder MyElectric bestellen. Diese passen sich automatisch je nach Anbieter monats- oder quartalsweise an den Preisentwicklungen am Strommarkt an. Oft werden zur Berechnung Indizes der EEX, der europäischen Strombörse in Leipzig, als Grundlage genommen.

Zurzeit bezahlen Kunden mit indexgebundenen Tarifen deutlich niedrigere Energiearbeitspreise. Grund sind derzeitige Überkapazitäten an Ökostrom und der anhaltende Kursverfall des Ölpreises. Dennoch sollten Sie beachten, dass durch Kurssprünge nach oben sich Ihre Stromrechnung wieder erheblich verteuern kann.

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3. Rund um die Uhr oder unterbrechbare Stromlieferung?

Heizungsregler

Mit der richtigen Ausstattung und dem richtigen Tarif können Sie von günstigem Nachtstrom profitieren

Natürlich benötigen Sie für Ihre Basisversorgung ein Stromangebot, dass Sie zu jeder Tages- und Nachtzeit mit Strom versorgt - also Tages- und Nachtstrom. Jedoch können Sie mehrere hundert Euro im Jahr sparen, wenn Sie Nachtspeicherheizungen oder andere, nur gelegentlich genutzte Anlagen in Zukunft mit unterbrechbarem Strom betreiben. Dennoch sollten Sie beachten, dass Sie zur Nutzung der unterbrechbaren Lieferungen auch einen Zweitarifzähler (manchmal auch Doppeltarifzähler genannt) benötigen, um Ihre Basis- und Zusatztarife gesondert abrechnen zu können. Stromanbieter in Österreich bieten aktuell die folgenden drei verschiedenen Arten an.

1.Nachtstrom: wenn alle schlafen, ist die Energie am günstigsten

Die klassische unterbrechbare Leistung ist der Tarif für Nachtstrom. Dieser ermöglicht Ihnen zur Niederstromzeiten zwischen 22.00 Uhr abends und 6.00 Uhr morgens, die niedrigen Energiearbeitspreise auszunutzen. Dieser Tarif lohnt sich inbesondere für Kunden mit Nachtspeicherheizungen, die in der Nacht ihren Energiespeicher für den Tagesverbrauch der Stromheizung aufladen. Nahezu alle großen Stromanbieter in Österreich bieten zurzeit einen Nachtstromtarif für ihre Kunden an. Im Durchschnitt sparen Sie im Vergleich zum Tagesangebot zurzeit 4 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Da jedoch in Österreich immer weniger Leute Elektroheizungen in ihrem Haus oder ihrer Wohnung zum Heizen benutzen, verliert auch der Nachttarif zusehends an Bedeutung.

2.Wärmepumpe: umweltfreundlich Heizen mit Umgebungswärme

Wärmepumpe: eine langfristige Lösung

Dagegen erfreut sich der Zusatztarif für Wärmepumpen immer größerer Beliebtheit. Ähnlich wie beim Nachtspeicherofen benötigt die Wärmepumpe nur Strom anstatt Öl oder Gas zum Heizen des Eigenheimes. Dennoch sind Wärmepumpen im Stromverbrauch günstiger und umweltschonender, da Sie ca. 75% der Heizenergie direkt aus der Umwelt in Form von gespeicherter Wärme in der Luft, dem Erdboden oder aus dem Wasser beziehen. Dennoch benötigen Wärmepumpen zum Heizen immer Strom, sodass Sie einen günstigen unterbrechbaren Strompreis mit Tagesaufladungen benötigen. Zahlreiche Anbieter haben Wärmepumpenstrom in ihrem Angebot aufgenommen und bieten auch für Tagestarife Energiepreise an, die um ca. 2 Ct/kWh unter dem Normaltarif liegen.

3. Sonstige unterbrechbare Lieferungen: der günstige Strom für Saunen und Schwimmbäder

Der dritte unterbrechbare Stromtarif wird oft für energieintensive Anlagen genutzt. Sie werden unter der allgemeinen Bezeichnung "unterbrechbare Stromlieferungen" bereitgestellt und können für Saunen, Schwimmbäder oder andere nur gelegentlich genutzte Einrichtungen verbraucht werden. Im Gegensatz zum Wärmepumpentarif wird diese Lieferung in der Regel häufiger unterbrochen und steht insbesondere zu Spitzenlastzeiten nicht zur Verfügung. Der Preis unterscheidet sich häufig nicht in der Höhe vom Wärmepumpenstromtarif.

Häuslbauer können zudem bei zahlreichen Anbietern kurzfristigen Baustrom zur Energieversorgung ihrer Baustelle beantragen. Diese gesonderte Tarifart wird zumeist von den Landesversorgern in Österreich bereitgestellt.

4. Herkömmlicher Stromzähler oder Smart Meter?

Der Smart Meter kommt - spätestens im Dezember 2019: Auf Grundlage der Energieeffizienzrichtlinie der EU hat die österreichische Bundesregierung die schrittweise Einführung des digitalen Stromzählers Smart Meter beschlossen. Ab Dezember 2015 sollen erst 10% und dann in zwei Jahresschritten bis Ende 2019 95% der Haushalte in Österreich mit dem intelligenten Messgerät ausgestattet werden.

Smartmeter

Ein Vorteil des Smart Meters ist seine verbrauchsabhängige Abrechnung, die es Stromkunden ermöglicht, unterschiedlich hohe Strompreise zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten in Anspruch zu nehmen. Somit können Sie Ihren Stromverbrauch leichter regulieren und wissen, wann der Strom in Ihrem Haushalt besonders günstig ist. Besitzer des digitalen Stromzählers können bereits bei wenigen Stromanbietern spezielle Smart-Meter-Tarife bestellen. Linz Strom beispielsweise hat den verbrauchsabhängigen Tarif bereits in sein Angebot aufgenommen.

5. Oder doch gleich einen Sondervertrag?

Inbesondere wenn Sie als Unternehmer mehr als 100.000 kWh pro Jahr verbrauchen oder einen stark schwankenden Stromverbrauch aufweisen, können Sie mit Ihrem Stromanbieter einen Sondervertrag aushandeln. Dieser wird individuell an Ihrem Stromverbrauch angepasst und ermöglicht vor allem Großkunden erhebliche Preisvorteile.

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