Andere Marktteilnehmer

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Neben dem Netzbetreiber und dem Stromlieferanten gibt es weitere wichtige Akteure, die zum Funktionieren des österreichischen Strommarktes unerlässlich sind. Sie sind hauptsächlich für die kurz- und langfristige Planung und internationale Verteilung der Energie auf der Metaebene zuständig, während der Netzbetreiber und der Stromlieferant in direktem Kontakt zum Endkunden stehen.

Regelzonenführer

Durch die Einteilung des Übertragungsnetzes in Regelzonen ist es möglich den internationalen Energieaustausch technisch zu überprüfen. Die einzelnen Bereiche werden unabhängig voneinander betrieben und sind an den Transitpunkten durch Leistungsmessgeräte verbunden. Diese Messungen sind nötig, damit der Energiebedarf in den Zonen besser geplant werden kann und die nötigen Energiemengen bereitgestellt werden können. In diese Planung wird auch der Energiefluss einberechnet, der dem internationalen Verbundnetz zugeführt wird. Der Regelzonenführer kommuniziert die Summe an die in der Regelzone befindlichen Kraftwerke, damit entsprechende Energiemengen produziert werden. Sein Ansprechpartner zur Erfüllung dieser Produktionszielsetzung ist dabei der Bilanzgruppenkoordinator.

Bilanzgruppenkoordinatoren

Ein Bilanzkreis ist ein Verzeichnis des Energieumschlages, also der Energie, die durch Kraftwerke eingespeist und durch Kunden entnommen wird. Auf diesem virtuellen Konto werden auch Energiemengen verzeichnet, die mit anderen Bilanzkreisen gehandelt werden.

Die Bilanzgruppenkoordinatoren sind dafür verantwortlich die Verrechnungsstelle der umgeschlagenen Energiemengen der entsprechenden Bilanzgruppe zu führen. Dazu müssen sie eine spezielle Konzession beantragen. Um bestmöglich den Energieverbrauch sicherzustellen, bezieht der Bilanzgruppenkoordinator die Prognosen der Bilanzgruppenverantwortlichen und die Werte über tatsächlich verbrauchte Energie von den Netzbetreibern. Die Differenz dieser Angaben wird Ausgleichsenergie genannt. Sollte der tatsächliche Verbrauch die Prognosen überschreiten, ist der Bilanzgruppenkoordinator dafür zuständig preisgünstige Angebote für die Deckung der Ausgleichsenergie einzuholen.

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Bilanzgruppe und Bilanzgruppenverantwortlicher

Teilnehmer einer Bilanzgruppe sind sowohl Lieferanten wie auch Endverbraucher. Durch die Einspeisung von Seiten der Lieferanten und die Entnahme von Energie durch den Kunden entsteht eine Bilanz. Jeder Marktteilnehmer gehört einer Bilanzgruppe an, dabei ist die Zugehörigkeit nicht geographisch vorbestimmt, anders als beispielsweise für die Marktgebiete beim Erdgashandel. Dabei erfüllt die Bilanzgruppe praktisch die Aufgabe einer Strombörse, da die Energielieferanten in sie einspeisen und die Kunden aus ihr Energie entnehmen. So können Erzeugungs- und Bedarfsmengen genau verfolgt werden. Jeder kann nach Durchlaufen eines komplizierten Verfahrens und Bezahlung einer beträchtlichen Gebühr eine eigene Bilanzgruppe bilden. Dazu kommt, dass jede Bilanzgruppe einen Verantwortlichen haben muss.

Der Bilanzgruppenverantwortliche ist der Interessensvertreter der Mitglieder der jeweiligen Bilanzgruppe, wenn mit anderen Marktteilnehmern kommuniziert oder verhandelt werden muss. Um Einspeise- und Entnahmemengen im Gleichgewicht zu halten ist die enge Kommunikation unter den Bilanzgruppenkoordinatoren und den Bilanzgruppenverantwortlichen nötig. So ist es beispielsweise die Aufgabe des Bilanzgruppenverantwortlichen die Prognosen über den tagesabhängigen Energieverbrauch einzuholen – dies geschieht in Zusammenarbeit mit den Lieferanten – und diese an den Bilanzgruppenkoordinator weiterzureichen.

Übertragungsnetzbetreiber

Übertragungsnetzbetreiber, sind Netzbetreiber, die neben den üblichen Aufgaben eines Netzbetreibers noch zusätzlich die Realisierung des Elektrizitätstransits übernehmen. Der „Transit von Elektrizitätslieferungen über große Netze“, wie es in der Europäischen Richtlinie heißt, trägt dazu bei, dass der europäische Energiemarkt integriert wird. Durch den gesteigerten Austausch elektrischer Energie sollen die Länder Europas einen höheren Sicherheits- und Qualitätsstandard erreichen. Diese Zielsetzung basiert auf der Annahme, dass durch einen hohen Stromaustausch zwischen den großen europäischen Netzen die Investitions-, Elektrizitätsgewinnungs- und Transportkosten reduziert werden können. Außerdem verwaltet der Übertragungsnetzbetreiber zentral die Arbeit und Daten der Bilanzkreisverantwortlichen. Aufgabe der Übertragungsnetzbetreiber ist folglich, diesen Transport so reibungslos wie möglich sicherzustellen. Sie werden daher auch Transportnetzbetreiber oder TSO genannt.

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Elektrizitätserzeuger

Energie kann natürlich nur gehandelt werden, wenn sie zunächst produziert wurde. In Österreich können zugelassene Produzenten, die von ihnen erzeugte Energie in das Netz einspeisen. Somit kann der Strom österreichweit verkauft und geliefert werden. Ungefähr die Hälfte des österreichischen Stroms wird in Laufkraftwerken erzeugt und ein Fünftel in Speicherkraftwerken. Kleinstwasserkraftwerke, die teilweise nur einzelne Häuser oder kleine Gemeinden versorgen decken ca. 8% der Stromerzeugung ab. Stromerzeugung durch fossile Brennstoffe wie Stein- und Braunkohle und Heizöl kommt für den restlichen Strombedarf auf.

Manche Elektrizitätserzeuger liefern ihren Strom direkt an den Endkunden. In diesem Fall wäre der Produzent gleichzeitig Lieferant. Ist das nicht der Fall hat der Energieerzeuger mit einem Stromlieferanten einen Vertrag, um sicher zu stellen, dass die produzierte Energie an den Endkunden geliefert wird. Solche Stromerzeuger, die ökologisch nachhaltigen Strom erzeugen müssen sich bei der OeMAG registrieren lassen, damit diese konzessionierte Abwicklungsstelle für Ökostrom die Einspeisung des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen regulieren kann.

Österreich verfügt nur über sehr geringe Mengen Erdgas und importiert daher den überwiegenden Teil. Lesen Sie hier mehr zum Thema Gasmarkt und seine Akteure.

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