UN-Klimakonferenz in Paris 2015 : Fahrplan für COP 21

Vom 30. November bis 11. Dezember findet in Paris die Weltklimakonferenz statt. Bei dem Treffen in Frankreichs Hauptstadt, wollen sich die Länder der Welt auf ein globales Klimaabkommen verständigen. Die Konferenz wird trotz den Anschlägen in Paris stattfinden, aber es werden vorübergehend wieder Grenzkontrollen eingeführt.


UN-Klimagipfel: der Weg zur Energiewende

Frankreichs Hauptstadt wird vom 30. November bis 11. Dezember Sitz der UN-Klimakonferenz. Dort soll als Nachfolgevertrag für das Kyoto-Protokoll ein neues Abkommen mit verbindlichen Klimazielen für alle 195 Mitgliedsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention vereinbart werden. Hauptziele sind die Energiewende auf den Weg zu bringen und mehr Finanzierung für unterentwickelten Ländern zur Verfügung zu stellen.

Erneuerbare Energien, Energie sparen und Energieeffizienz sind die Säulen der Energiewende – wie Verbraucher sie im Alltag nutzen können

Eigenen Konsum kennen

Laut der Bundesagentur für Statistik, Statistik Austria, liegt nach den aktuellen Berechnungen für 2012 der durchschnittliche Stromverbrauch aller österreichischen Privathaushalte bei 4.187 kWh/Jahr. Die privaten Haushalte benötigten dabei 69 Prozent der Energie von Energieversorgern für die Heizung, 15 Prozent für Warmwasser, sechs Prozent fürs Kochen, vier Prozent für Kühl- und Kälteanwendungen, vier Prozent für Informations- und Kommunikationstechnologien, zwei Prozent für die Beleuchtung sowie weniger als ein Prozent für sonstige Elektrogeräte. Es ist wichtig den eigenen Wärme- und Stromverbrauch zu kennen und welchen Einfluss neue Geräte oder Verhaltensänderungen auf den eigenen Energieverbrauch haben.

Wärmebedarf senken

Rund 40 Prozent des Energieverbrauchs entfallen auf den Gebäudebereich. Das Ziel der Regierung, bis 2050 einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen, gelingt nur mit energetischen Modernisierungen. Je nach Haustyp sieht der Sanierungsfahrplan für jedes Haus anders aus. Dafür stehen zahlreiche Finanzierungsprogramme von Bund und Länder zur Verfügung. Mehr informationen zu Förderungen und Finanzierungen in den verschiedenen Bundesländer finden Sie auf der Seite des Bundeskanzleramts unter den Absazt "Bauen, Wohnen und Umwelt".

Alte Ölheizung gegen Erneuerbare-Energien-Heizung tauschen

Rund 70 Prozent der 2,2 Millionen Heizungen, die österreichische Wohnungen und Häuser mit Wärme versorgen, entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik. Die benötigte Wärme wird dabei weitgehend aus fossilen Brennstoffen gewonnen, was mit hohem Treibhausgasausstoß und starker Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten verbunden ist. Mit dem Umstieg auf eine Heizung auf Basis Erneuerbarer Energien bringen Verbraucher die Energiewende im Heizungskeller voran. Verschiedene erneuerbare Technologien stehen für den Umstieg auf eine saubere Energieversorgung zur Verfügung: Solarthermie, Holzbrennstoffe, Erd- und Umweltwärme und Biogas.

Zum Ökostromanbieter wechseln

Wer es noch nicht getan hat, sollte zu einem Ökostromanbieter wechseln. Die Wahl sollte auf einen Energieversorger fallen, der sich zu Investitionen in regenerative Energien und zur Modernisierung des eigenen Energien-Anlagenparks verpflichtet. Unter diesem Link ist eine komplette Liste von Österreichs Stromversorger, die 100 Prozent Ökostrom liefern.

Wenn Sie auf der Suche nach günstigen Ökostromtarifen sind, können Sie uns gerne unter der Rufnummer 0720 1155 70 anrufen. Wir beraten Sie gerne persönlich.

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