Die Reißeck-Standseilbahn

Die Reißeck-Standseilbahn gehörte zu den zehn beliebtesten Kärnten-Card-Ausflugszielen und war bis zur Saison 2015 in Betrieb. Danach wurde sie aus Sicherheitsgründen gesperrt. Doch nicht nur deswegen: Anstelle der Seilbahn-Strecke wurde eine Straße gebaut, die für LKW's passierbar sein sollte denn ein Druckstollen des Kraftwerks Reißeck musste die ursprüngliche Straße ersetzen.

25 Minuten umfasste die imposante Strecke von der Talstation "Zandlach" zur Bergstation "Schoberboden". Während man einen atemberaubenden Ausblick auf die Gipfel der Hohen Tauern genießen konnte, überwand die Standseilbahn eine teilweise 82 prozentige Steigung und einen Höhenunterschied von 1.516 m. Am Ende gelangte man zum Seenplateau auf über 2.400 m. Das schöne Endziel fand sich im Bergrestaurant Reißeck wieder - an dem idealen Ausgangspunkt für Wanderungen im Hochgebirge.

Im Anschluss an die Fahrt haben neunzigminütige Wanderungen stattgefunden die von erfahrenen Wanderführern geleitet wurden. Diese begleiteten die Gruppen zur Mühldorfer-Sperre und unterrichteten sie über alles Wissenswerte rund um Stromerzeugung aus Wasserkraft, den Bau der Stauseen, die Wander- und Klettermöglichkeiten und nicht zuletzt auch über den gesamten Naturraum Reißeck. 

Heute kommt kaum noch jemand auf die 2.400 Meter Höhe wo sich der Seenplateau befindet da durch den Stillstand der Standseilbahn ein vierstündiger Fußmarsch vom Mölltal aus erforderlich wäre. Zusätzlich bräuchte man auch eine Spezialgenehmigung da der Weg auch unter anderem durch den 2,5 Kilometer langen Stollen des Kraftwerks führt. 

Gut zu wissen - der Wirt der Alpenvereinshütte Johann Pschernig ist jetzt die meiste Zeit alleine mit seiner Familie am Seenplateau da durch die lange Marschzeit nur noch wenige Gäste die Hütte erreichen. Hoch gelobt wurde das Wirtshaus dennoch, allen voraus für das "schmackhafte Essen" und die sehr freundliche und herzliche Betreuung. 

So sah das ganze früher aus:

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