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Kurz und knapp - das Stromlexikon für den österreichischen Strommarkt

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Kraft-Wärme-Kopplung, Messentgelte und kWh peak - zahlreiche Begriffe im Zusammenhang mit der Stromrechnung und dem Anbietervergleich sind nicht jedem Kunden sofort geläufig. Damit diese und andere Fachbegriffe für Sie nicht Fachchinesisch bleiben, haben wir die wichtigsten Definitionen mit kurzen und knappen Erläuterungen für Sie auf dieser Seite zusammengestellt. Um detaillierte Informationen und Hintergrundberichte zu den einzelnen Fachwörtern zu erhalten, können Sie zudem auf die einzelne Begriffe klicken. Die Verlinkung wird Sie direkt weiterleiten.

A

Abnahmetarif
Für die Einspeisung von Ökostrom in das Stromnetz erhalten Betreiber von Photovoltaik-, Biogas- und anderen Ökostromanlagen eine feste Vergütung von ihrem Energielieferanten. Siehe auch Einspeisetarif.

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Abschlagszahlung
Eine in der Regel monatlich zu leistende Teilzahlung der Stromkosten, die unter Vorbehalt der Jahresendabrechnung steht und Ihnen oft per Lastschriftverfahren vom Konto abgezogen wird.

ACER
Abkürzung für Agentur für die Zusammenarbeit der Energieregulierungsbehörden (Agency for the Cooperation für Energy Regulators - ACER), die seit 2009 die oberste Aufsichtsbehörde des europäischen Energiebinnenmarktes ist. Sie gehört zum Netz der Agenturen der Europäischen Union (EU) und ist mit der Koordinierung der nationalen Energieregulierungsbehörden, wie der E-Control in Österreich, betraut.

Ampere
Basiseinheit für die elektrische Stromstärke. Benannt nach dem französischen Physiker und Mathematiker Andrè-Marie Ampère (1775-1836) misst die Einheit die Fließgeschwindigkeit von Ladungsträgern, wie Elektronen und Ionen, durch einen Leitungsstoff oder Vakuum. Multiplizieren Sie Ampere mit der Stromspannung Volt (V) erhalten Sie die elektrische Leistung Watt (W).

Amperestunde (Ah)
Einheit zur Messung von elektrischer Ladung. Mithilfe dieser Maßeinheit können Sie die Leistung Ihrer Batterien und Akkus bestimmen. Wenn Sie beispielsweise eine Autobatterie mit 70 Ah haben, wissen Sie das diese innerhalb einer Stunde bei gegebener Spannung 70 Ampere abgeben kann (70 Ampere * 1 Stunde = 70 Amperestunden).

Anbieterwechsel
Wechsel eines Kunden zu einem anderen Stromanbieter nach Kündigung des alten und Abschluss eines neuen Stromliefervertrages.

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Arbeitspreis
Teil des Energiepreises, den Stromverbraucher pro Kilowattstunde (kWh) an Ihren Stromanbieter bezahlen. In der Regel setzt sich der Energiepreis in Österreich durch einen Arbeitspreis und eine monatliche Grundpauschale zusammen. Einige Stromanbieter verzichten jedoch auch auf die Grundpauschale.

Atomstrom
Strom, der in Atomkraftwerken durch Kernspaltung erzeugt wird. In Österreich wird kein Nuklearstrom erzeugt. Jedoch importieren einige Anbieter Strom unbekannter Herkunft (Grautstrom oder ENTSO-E-Strommix). Laut der nationalen Energieagentur E-Control importierte Österreich in der letzten Berichtsperiode 2013 17,5% Graustrom. Da Atomenergie ein Drittel des europäischen Strommixes ausmacht, schätzt die E-Control, dass Österreich somit für 2013 sechs Prozent seiner Energie aus Kernkraftwerken bezogen hat.

B

Bezugstarif
Das Produkt an Stromlieferung, das Kunden für eine begrenzte oder unbestimmte Vertragszeit in Anspruch nehmen.

Biogas
Ein brennbares Gas, das bei der Zersetzung bzw. Vergärung von Naturstoffen, wie landwirtschaftlichen Abfällen und nachwachsenden Rohstoffen, entsteht und als erneuerbare Energiequelle genutzt wird.

Biomasse
Organische feste Stoffe, die im Unterschied zur Biogasanlage nicht durch Zersetzung, sondern durch Verbrennung der Naturstoffe in Strom umgewandelt werden.

Blindleistung
Blindleistung oder Blindstrom ist die elektrische Energie, die an den Verbraucher geliefert, aber nicht - im Unterschied zur Wirkleistung - genutzt wird. Blind- und Wirkleistung ergeben zusammen die gesamte Leistung, auch Scheinleistung genannt, eines Übertragungsnetzes.

Blockheizkraftwerk (BHKW)
Kompakte, oft nur kühlschrankgroße Kraftwerke, die durch die Kraft-Warme-Kopplungstechnik gleichzeitig Wärme und Strom erzeugen. Die Anlagen sind in verschiedenen Bedarfsgrößen von der Versorgung des eigenen Familienhauses bishin zum ganzen Wohnblock erhältlich und nutzen unterschiedliche Energieträger zur Verbrennung (Gas, Diesel, Holz oder Öl). Der Wirkungsgrad wurde inbesondere in den vergangenen Jahren erheblich gesteigert.

C

CO2
Abkürzung für Kohlenstoffdioxid, eine chemische Verbindung aus Kohlen- und Sauerstoff. Es ist ein geruch- und farbloses Gas, das natürlich durch Zellatmung von Lebenwesen als auch bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen (Erdöl, Erdgas etc.) entsteht. Da bereits ein geringer CO2-Anteil in der Atmosphäre ausreicht, den Treibhauseffekt zu verstärken, wird es als eines der sechs Treibhausgase für den Klimawandel verantwortlich gemacht.

D

Diode
Ein elektronisches Bauelement, das wie ein Ventil Strom nur in eine Richtung durchlässt. Eine Diode kann somit Wechsel- in Gleichstrom umwandeln. Die Umwandlung von Gleich- in Wechselstrom ist über einen Wechselrichter möglich.

Doppeltarifzähler
Ein Zähler, der den verbrauchten Strom mithilfe von zwei Zählwerken bemisst. Das Messgerät ist die Voraussetzung zur Ausnutzung von Hoch- und Niedertarifen. Da Niedertarife, wie Nacht- oder Wärmepumpenstrom, zu günstigeren Preisen als Hochtarife abgerechnet werden, müssen beide Tarife getrennt gezählt werden. Siehe auch Zweitarifzähler.

E

E-Bike
Ein Fahrrad, das den Radfahrer während des Tretens mit einem Elektromotor bis maximal 250 Watt unterstützt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 25km/h.

E-Control
Die Energie-Control (E-Control) GmbH ist die nationale Energieagentur in Österreich und eine Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Wien. Sie ist für die Regulierung und Überwachung des Wettbewerbes im österreichischen Strom- und Gasmarktes verantwortlich.

Einspeisevergütung
Für die Einspeisung von Ökostrom in das Stromnetz erhalten Betreiber von Photovoltaik-, Biogas- und anderen Ökostromanlagen eine feste Vergütung von ihren Energielieferanten. Siehe auch Abnahmetarif.

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Eintarifzähler
Der Standard-Stromzählern in zahlreichen Haushalten in Österreich. Dieser kann jedoch nur einen Tarif abrechnen und somit nicht für die Ausnutzung von Niedertarifzeiten genutzt werden. Bis 2019 sollen in 95% der österreichischen Stromkunden den digitalen Stromzähler Smart Meter benutzen. Zurzeit können Sie sich noch entscheiden, ob Sie in Ihrem Neubau einen Smart Meter oder herkömmlichen Tarifzähler einbauen lassen möchten.

Elektrizität
Aus Primärenergie (Kohle, Erdgas, Erdöl etc.) oder regenerativen Energiequellen erzeugte elektrische Energie. (Elektrischer) Strom ist das Synonyme für Elektrizität.

Elektroauto
Ein Auto, das allein durch einen und mehrere Elektromotoren angetrieben wird. Die Versorgung wird in der Regel über einen Akkumulator (Akku) sichergestellt, kann jedoch auch über eine Brennstoffzelle geleistet werden. Zahlreiche Städte in Österreich nutzen ebenfalls Busse mit Hybridantrieb. Diese Fahrzeuge werden durch eine Kombination aus Elektro- und Verbrennungsmotoren angetrieben.

E-Mobility
Englischer und oft genutzter Begriff in Österreich von Förderprogrammen der E-Mobilität, was Subventionen und Preisvergünstigungen beim Kauf von Elektroautos, E-Bikes, Elektroroller oder Elektromotorräder einschließt. Zahlreiche Ökostromanbieter in Österreich unterstützen ihre Kunden durch finanzielle Anreize und Partnerschaften mit Herstellern bei der Anschaffung von Elektro-Fahrzeugen und -Fährrädern.

Energetische Rücklaufzeit
Da bei der Herstellung von Solarmodulen bereits Energie aufgewendet werden muss, bezeichnet die energetische Rücklaufzeit (oder auch energetische Amortisation) die Zeitspanne, bis eine Photovoltaikanlage die Energieleistung erwirtschaftet hat, die für die Produktion der Bauteile ursprünglich aufgewendet wurde. Somit können Sie berechnen, wie lange es dauert, bis Ihre Solaranlage tatsächlich zusätzlichen Ökostrom in das Stromnetz einspeist.

Energieeffizienz
Die optimale Nutzung von elektrischer Energie. Österreich möchte nach Maßgabe der EU durch sein im Juni 2014 beschlossenes Energieeffizienzgesetz (EEffG) bis 2020 den Primärenergieverbrauch um 20% zu verringern

Energieträger
Stoffe, die für die Erzeugung von elektrischer Energie nutzbar sind. Allgemein wird zwischen Stoffen, die direkt in der Natur vorkommen und in Strom umgewandelt werden können (Primärenergieträger) und Stoffe, die aus ersteren erzeugt wurden (Sekundärenergieträger) unterschieden

ENTSO-Strommix
Strommix unbekannter Herkunft, oft auch Graustrom genannt, der nach §glbla als ENTSO-E-Mix (der europaweiten Stromzusammensetzung) ausgewiesen wird. ENTSO-E ist der europäische Dachverband der Netzbetreiber.

EPEX SPOT
Die Abkürzung steht für European Power Exchange SPOT. Im Unterschied zum Terminhandel an der Europäischen Strombörse (EEX) in Leipzig werden an der EPEX SPOT nur kurzfristige lieferbare Strommmengen (maximal ein Tag vor der Lieferung) für die Länder Österreich, Deutschland, Frankreich und Schweiz gehandelt. An der EPEX SPOT wird auch der österreichische Stromindex PHELIX (Physical Electricity Index), für Österreich und Deutschland gehandelt, der die Basis für zahlreiche indexgebundene Tarife bildet.

Erdgas
Ein natürliches in der Erde vorkommendes Gasgemisch. Einige Anbieter produzieren Erdgasstrom, häufig gemeinsam mit Fernwärme in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Der Anteil an Erdgas lag laut dem aktuellen Stromkennzeichnungsbericht bei 9,25% (für das Jahr 2013, ohne Graustrom).

Erdwärme
Angezapfte Wärme aus dem Inneren des Erdkörpers, das mittels Geothermie-Bohrungen zum Heizen, Kühlen und zur regenerativen Stromerzeugung genutzt werden kann. Generell wird zwischen oberflächennahe Geothermie (aus einer maximalen Tiefe von 400 Meter) und tiefe Geothermie (mehr als 400 Meter tief) unterschieden. Sie auch Geothermie.

Erneuerbare Energiequellen
Im Unterschied zu fossilen Brennstoffen und nukleare Energie unerschöpfliche Energiequellen. Hierzu zählen Solarenergie, Wasser-, Wind- und Bioenergie wie auch Geothermie. Siehe auch regenerative Energiequellen.

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EEX
Abkürzung für European Energy Exchange, der Europäischen Energiebörse. Der Marktplatz mit Sitz in Leipzig ist mit zurzeit 240 Börsenteilnehmern aus 24 Ländern die führende Energiebörse auf dem Kontinent. In Leipzig werden insbesondere langfristige Termingeschäfte für den Strommarkt abgewickelt. Der kurzfristige Spot-Handel für Österreich, Deutschland, Frankreich und die Schweiz wird in Paris, beim Tochterunternehmen EPEX SPOT geführt.

F

Fernwärme
Wärme für Warmwasser und die Heizung, die nicht lokal im eigenen Haus erzeugt, sondern über ein Leitungsnetz geliefert wird. Insbesondere in den österreichischen Großstädten Wien, Linz, Graz und Salzburg wird Fernwärme in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen fürs Heizen und die Stromerzeugung genutzt.

Fossile Energieträger
Energieträger, die vor vielen Millionenjahren aus Pflanzen und Tieren entstanden sind und im Erdreich oft als Öl, Gas oder Stein- und Braukohle abgelagert sind. Durch Verbrennung können diese Energieträger über den Antrieb einer Turbine und eines Generators in Strom umgewandelt werden.

G

Generator
Maschine, die mechanische Energie in elektrische Energie umwandelt. Beispiele sind ein klassische Fahrraddynamo, aber auch große Generator, die in Kohle- und Erdgaskraftwerke die mechanische Energie der Turbine in Strom umsetzen.

Geothermie
Angezapfte Wärme aus dem Inneren des Erdkörpers, das mittels Geothermie-Bohrungen zum Heizen, Kühlen und zur regenerativen Stromerzeugung genutzt werden kann. Generell wird zwischen oberflächennahe Geothermie (aus einer maximalen Tiefe von 400 Meter) und tiefe Geothermie (mehr als 400 Meter tief) unterschieden. Siehe auf Erdwärme.

Gleichstrom (DC)
Elektrischer Strom, dessen Stärke und Richtung sich nicht ändert. Gleichstrom wird oft in batteriebetriebenen Geräten benutzt. Aus der Steckdose erhalten Sie jedoch in Österreich Wechselstrom (AC), der durch eine Diode gerichtet werden kann.

Grundlast
Im Stromnetz ständig zur Verfügung stehende Energiemenge. In Österreich wird dieses inbesondere durch Wasserkraft und fossile Energieträger abgedeckt.

Grundgebühr/Grundpauschale
Teil des Energiepreises, den Stromverbraucher monatlich oder jährlich als Festpreis und unabhängig von ihrem Stromverbrauch an ihren Stromanbieter bezahlen. In der Regel setzt sich der Energiepreis in Österreich durch die Grundpauschale und den Arbeitspreis zusammen. Einige Energielieferanten jedoch verzichten auch auf die Grundpauschale.

Grundversorger
Der Grundversorger in Ihrem Stromnetz ist zumeist der Stromanbieter mit den meisten Kunden. Dieser ist laut §77 Elektrizitätswirtschafts- und organisationsgesetz (EIWOG) 2010 gesetzlich verpflichtet alle Privatkunden zu allgemeinen Preisen mit Strom zu beliefern.

H

Heizstrom
Strom, der für den Betrieb von elektrischen Heizanlagen genutzt wird. Hierzu zählen insbesondere Nachtspeicherheizungen und Wärmepumpen, die oft durch unterbrechbare Leistungen beliefert werden.

Hochtarifzeit (HT)
Zeitraum, an denen der größte Energiebedarf besteht und die somit nicht für günstige Niedertarife bzw. unterbrechbare Leistungen, wie Nacht- oder Wärmepumpenstrom genutzt werden können.

I

Internationale Energieagentur (IEA)
Selbstständige Organsiation innerhalb der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit Sitz in Paris. Die Organisation berät Österreich und andere Mitgliedsstaaten in Energiefragen und wurde 1974 nach der ersten Ölkrise gegründet. Als Verbund von Ländern, die mehrheitlich Energie importieren, kann Sie als Pendant zur OPEC, der Organisation Erdöl-produzierender Länder angesehen werden.

Indexgebundener Stromtarif
Stromtarif, die je nach Stromanbieter quartalsweise oder sogar monatlich an den Preisentwicklung am Strommarkt angepasst werden. Somit können Sie direkt Kursruckgänge direkt ausnutzen, doch müssen Sie auf der anderen Seite auch mit starken Preiserhöhungen durch Kurssprünge an den Börsen EPEX und EXE rechnen.

J

Jahresendabrechnung/ Jahrestromrechnung
Rechnung, die Sie am Ende des Vertragsjahres von Ihrem Stromanbieter erhalten. Wenn Sie per Abschlag im Voraus bezahlen, werden die tatsächlichen Kosten laut Jahresstromrechnung mit den gezahlten Monatsbeiträgen verglichen. Sollten Sie mehr Strom als den Schätzwert verbraucht haben, müssen Sie bei den meisten Anbietern in Österreich eine Nachzahlung zum bekannten Tarif durchführen. Wenn Sie dagegen weniger Strom benötigt haben, wird Ihnen der Beitrag für diese folgende Jahresrechnung gutgeschrieben.

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Jahresverbrauch
Der Verbrauch an Energie in Kilowattstunden (kWh) pro Messanlage innerhalb eines Jahres. Der Jahresverbrauch liegt für einen österreichischen Durchschnittshaushalt liegt laut der nationalen Energieagentur E-Control zurzeit bei 3.500 kWh.

K

Kaltreserve
Häufig etwas ältere Kraftwerke, die ausschließlich bei einem außergewöhnlich hohen Verbrauch oder durch sonstige Gründe entstehenden Engpässen, für die Stromerzeugung in Betrieb genommen werden

Kilowatt
Energieleistung gemessen in 1.000 Watt. Siehe auch Watt.

Kilowatt peak (kWp)
Maßeinheit, die die Maximalleistung einer Photovoltaikanlage bei Standard- bzw. Testbedingungen angibt. Somit ist es möglich, die verschiedenen Solarzellen zu normieren. In Österreich kann mit einer 1kWp-Solaranlage etwa 700 bis 800 kWh Strom pro Jahr erzeugt werden.

Kilowattstunde
Die Energiemenge bzw. Arbeit, die innerhalb einer Stunde bei einer Leistung von einem Kilowatt (kW) umgesetzt wird. Die Maßeinheit beziffert Ihren Stromverbrauch und ist die Basis zur Berechnung Ihres jährlichen Arbeitspreises.

Kleinstwasserkraftwerke
Neben den Wasserkraftwerken der großen Energieversorger (Verbund, Unsere Wasserkraft etc.) unterhalten zahlreiche kleinere Energielieferanten und einige Privatpersonen in Österreich auch Kleinstwasserkraftwerke. Laut Definition des Österreichischen Umweltbundesamtes sollte ihre Leistungsgrenze nicht über 10 Megawatt (MW) liegen.

Klimawandel
Von Menschen verursachte Veränderung des Klimas. Im Unterschied zum Wetter fasst das Klima über eine langfristige Periode durchschnittliche Temperaturveränderungen zusammen. Somit kann bereits eine Steigerung der globalen Mitteltemperatur um 2° Celsius gravierende Folgen, wie das Abschmelzen der Polkappen und einer Steigung des weltweiten Meeresspiegels, nach sich ziehen. Wissenschaftler sind sich einig, dass die Klimaveränderung auf den deutlich gestiegenen Ausstoß von Treibhausgasen, wie Kohlenstoffdioxid (CO2) und Distickstoffmonoxid (N20, bekannt auch als Lachgas), zurückzuführen ist. Der erhöhte Anteil dieser Gase hindert, dass Sonnenstrahlen zurück ins Weltall reflektieren können und erwärmen zusätzlich die Erdoberfläche.

Kohle
Fester fossiler Brennstoff, der im Bergbau gewonnen wird. Allgemein wird zwischen Stein- und Braunkohle unterschieden, während letztere einen geringeren Wirkungsgrad bei der Verbrennung und damit einen höheren Emissionswert (gemessen in CO2/kWh) aufweist. Verglichen zu den anderen fossilen Energieträgern, misst Kohle jedoch die größte Schadstoffbelastung. Der Anteil von Kohle am österreichischen Strommix lag laut dem aktuellen Stromkennzeichnungsbericht bei 5,09% (für das Jahr 2013, ohne Graustrom).

Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)
Kombinierte Strom- und Fernwärmeerzeugung. Durch die Verbrennung fossiler Energieträger wird somit nicht nur Strom erzeugt, sondern die Abwärme in einem Zusatzschritt in das Fernleitungsnetz zum Heizen der Gebäude in der Umgebung genutzt. Insbesondere Wien Energie und Linz Strom betreiben KWK-Kraftwerke zur Fernwärme- und Stromversorgung ihres Netzgebietes.

Kündigungsfrist
Zeitraum, bis eine ausgesprochene Kündigung von Ihnen oder von Seiten Ihres Stromanbieters wirksam wird. Sofern Sie keine Mindestvertragslaufzeit zu beachten haben, können Sie bei den meisten Anbietern innerhalb einer Frist von zwei Wochen wechseln. Oft kann sich der Wechselprozess jedoch durch die Ummeldung beim Netzbetreiber um bis zu weitere fünf Wochen verschieben.

L

Landesversorger
Ehemalige staatliche Monopolisten in der Stromversorgung der einzelnen österreichischen Bundesländer. Somit gab es insgesamt neun Landesversorger, die gemeinsam mit städtischen Betrieben die Versorgung in Österreich bis zur Liberalisierung des Strommarktes 2001 sicherstellten. Heuer konkurrieren die Landesversorger im freien Wettbewerb mit Stadtbetrieben und privaten Energieunternehmen.

Lastprofil
Eine Kurve, die Ihre bezogene Stromleistung in einem zeitlichen Verlauf in Watt anzeigt. In der Regel stellt das Lastprofil dar, wie sich die Energienutzung von Verbrauchern über den Tagesverlauf (von 0 Uhr bis 24 Uhr) verteilt.

Leistung
Die elektrische Leistung ist die Energie pro Zeit, die zum Betrieb elektronischer Geräte aufgewendet werden muss oder die ein Generator bzw. Kraftwerk erzeugen kann. Sie ist das Produkt der Stromspannung Volt (V) und Stromstärke Ampere (A) und wird in Watt ausgedrückt. Die Einheit Watt geht auf den schottischen Wissenschaftler und Ingenieur James Watt (1736-1819) zurück.

Liberalisierung
Öffnung und Privatisierung des österreichischen Strommarktes im Zuge des Beitritts Österreichs zur Europäischen Union (EU) 1995. Bis zur Marktöffnung war die Stromversorgung durch das 2. Verstaatlichungsgesetz von 1947 auf eine Verbundgesellschaft (heute bekannt als der Energiekonzern Verbund), neun Landesversorger und sieben Stadtbetriebe wie auch einige unabhängige Großkraftwerke verteilt. Seit der Novellierung des Elektrizitätswirtschafts- und organisationsgesetz (EIWOG) 2001 können Verbraucher ihren Stromanbieter frei wählen. Heuer können Sie zwischen rund 130 Stromlieferanten vergleichen.

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M

Merit-Order-Effekt
Reihenfolge, wie Kraftwerke zur Stromerzeugung am Markt eingesetzt werden. Diese richtet sich nach der Höhe der variablen Kosten und beginnt mit den günstigsten Kraftwerken.

Mindestvertragslaufzeit
Vertragslaufzeit, die Sie zu Beginn der Vertragperiode mindestens ausfüllen müssen. Eine Kündigung können Sie innerhalb dieser Frist nicht aussprechen. Die meisten Stromanbieter gewähren eine Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten.

Mittelspannungsnetz
Teil des Stromnetzes, das die Verteilung des Stroms auf bis zu 100 km in ländlichen Regionen Österreichs sicherstellt. Abnehmer sind neben den Kommunen auch Großabnehmer aus der Industrie. Der Strom wird mit einer Spannung von 3 kV bis zu 30 kW verteilt.

Messentgelt
Kosten, die Netzbetreiber für die Errichtung und den Betrieb des Stromzählers wie auch für die Eichung und Datenauslesung des Messgerätes veranschlagen. Je nach Messleistung müssen Sie eine unterschiedlich hohe Gebühr bezahlen.

N

Nachtspeicherheizung
Elektrische Heizung, die nachts zum Niedertarif den Wärmespeicher auflädt und über den Tag diese an die Umgebung wieder abgibt. Zur Nutzung dieses Tarifs benötigen Sie jedoch einen Zwei- bzw. Doppeltarifzähler.

Nachtstrom
Günstige unterbrechbare Leistung und Teil der Niedertarife, die nur nachts zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens zur Verfügung steht. Zur Nutzung dieses Tariftyps benötigen Sie einen Zwei- bzw. Doppeltarifzähler, damit der Netzbetreiber Ihre Haupt- und Nachttarife gesondert abrechnen kann.

Netzbetreiber
Unternehmen, das die Infrastruktur für die Übermittlung bzw. Verteilung des Strom bereitstellt und dem Kunden in Rechnung stellt. Seit der Novellierung des Elektrizitätswirtschafts -und organisationsgesetzes (EIWOG) muss der Netzbetreiber funktional unabhängig vom Stromvertrieb sein.

Netzbereitstellungsentgelt
Einmaliger Netztarif, den Sie nach der Herstellung Ihres Netzanschlusses für den notwendigen Ausbau des Stromnetzes an den Netzbetreiber zahlen müssen. Es deckt hingegen nicht die Kosten ab, die direkt mit dem Herstellung Ihres Hausanschlusses entstanden sind. Dieser zusätzliche Kostenbeitrag wird mit dem zweiten einmalig zu zahlenden Netztarif, dem Netzzutrittsentgelt, abgegolten.

Netzentgelt
Gesamtpaket aller einmaligen und monatlichen Tarife, die Stromkunden für den Ausbau und die Instandhaltung der Energieinfrastruktur an den Netzbetreiber entrichten müssen. Hierzu gehören die einmalig zu zahlenden Netzbereitsstellungs- und Netzzustrittstarife wie auch die monatlich zu entrichtenden Netznutzungs- und Netzverlustgebühren. Die Messentgelte werden vom Netzbetriebe gesondert berechnet.

Netznutzungsentgelt
Monatlich zu zahlender Beitrag für die Nutzung des Netzes. Die Gebühren variieren in der Regel je nach gemessenen, nicht gemessenen und unterbrechbaren Lieferungen.

Netzverlustentgelt
Monatlich zu zahlender Zusatzbeitrag für die Nutzung des Netzes, mit dem die monatlichen Kosten abgegolten werden, die dem Netzbetreiber durch die Beschaffung von Strom zum Ausgleich von Netzverlusten entstanden sind.

Netzzugangsentgelt
Einmaliger Netztarif, den Sie bei der erstmaligen Herstellung Ihres Hausanschlusses bezahlen. Mit dem Netzzugangsentgelt bezahlen Sie die direkten Kosten, die dem Netzbetreiber bei der Einrichtung Ihres Hausanschluss entstanden sind.

Neukunden-Rabatt
Preisvergünstigungen, die neue Kunden im ersten Vertragsjahr in Form von prozentualen Reduzierungen oder Gratisenergietagen in Anspruch nehmen können. Jedoch wird häufig als Berechnungsgrundlage der Energiepreis genommen, sodass Sie weiterhin den Gesamtbetrag für die Netz- und Messentgelte wie auch für die stromabhängigen Steuern tragen müssen.

Niederspannungsnetz
Teil des Stromnetzes zur Verteilung der elektrischen Energie an den Endverbraucher. Um Netzverluste zu vermeiden, sind die Leitungen auf dieser Spannungsebenen (230V/400V) häufig nicht länger als wenige Kilometer.

Niedertarifzeit
Zeitraum, an denen ein niedriger Energiebedarf besteht und Sie somit günstige unterbrechbare Leistungen, wie Nacht- oder Wärmepumpenstrom, beziehen können.

O

OeMag
Die Abwicklungsstelle für Ökostrom AG (oeMAG) ist in Österreich seit ihrer Gründung 2006 für die Abnahme und Vergütung der eingespeisten Strommengen von anerkannten Ökostromanlagen verantwortlich. Diese werden dann an den Stromhändler weitergeleitet.

Ökostrom
Elektrische Energie, die aus regenerativen Energieträgern gewonnen wird. Hierzu zählen inbesondere Wasser- und Windkraft, Photovoltaik-, Biogas- und Biomasseanlagen wie auch Geothermie.

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Optischer Wirkungsgrad
Diese Einheit misst, wieviel Energie ein Solarkollektor einer Solarthermie-Anlage aufnehmen kann und welchen Anteil die Glasscheibe des Kollektors wieder reflektiert. Sie gibt somit das Verhältnis zwischen Sonneneinstrahlung und Energieaufnahmefähigkeit an und liegt in der Regel bei 70 bis 80%.

P

PHELIX
Strompreisindex für kurzfristige Lieferungen (Day-Ahead Geschäfte) für die Marktgebite Österreich und Deutschland. Dieser wird häufig als Basiswert für die indexgebundenen Stromtarife in Österreich genommen. Händler unterscheiden zwischen dem Phelix Base und dem Phelix Peak. Der Phelix Base ist ein stundengewichteter Durchschnittswert des gesamten Stromtages (von 0 bis 24 Uhr). Der Phelix Peak wird hingegen nur für die Hochtarifzeit (wochentags von acht bis 20 Uhr) berechnet. Beide Indizes werden an der Strombörse für kurzfristige Lieferungen, der EPEX SPOT in Paris gehandelt.

Photovoltaik
Methode der Stromerzeugung auf Basis von elektromagnetischen Strahlen der Sonnen, den sogenannten Photonen. Diese werden durch Solarzellen, die aus Silizium bestehen, in Gleichstrom (DC) gewandelt. Ein Wechselrichter richtet schließlich die erzeugte Energie in Wechselstrom (AC) um, damit dieser für den Betrieb Ihrer Haushaltsgeräte genutzt werden kann. In Österreich wird Sonnenstrom durch private Anlagen, aber auch durch Photovoltaik-Kraftwerken der Stromversorger erzeugt. Der Anteil des Solarstroms am österreichischen Strommix lag laut der nationalen Energieagentur E-Control im Jahr 2013 bei bei 0,43% (ohne Graustrom). Siehe auch Sonnenenergie und Solarstrom.

Unter 0720 1152 42 (Mo-Fr, 8.00 bis 19.00 Uhr, zum Ortstarif) werden Sie kostenlos und kompetent zum Thema PV-Anlagen und Einspeisetarife beraten. Sie können sich auch kostenlos zurückrufen lassen.

Preisgarantie
Garantie eines Stromanbieters, das Ihr Energiepreis für einen bestimmten Zeitraum nicht an den Marktentwicklungen angepasst wird. Normalerweise kann der Stromversorger Ihren Energiepreis bzw. den Energiearbeitspreis anpassen. Im Unterschied zum indexgebundenen Tarif muss Ihr Energieversorger dies jedoch vorher rechtzeitig ankündigen und Ihnen die Möglichkeit einräumen, Ihren Energievertrag zu kündigen. Tarife mit Preisgarantie können dagegen nicht angepasst werden. Dennoch sollten Sie beachten, dass durch Anpassungen der zusätzlichen Netz- und Messentgelte wie auch durch Steuererhöhungen Ihr Strompreis trotz einer Preisgarantie steigen können. Weiters können Sie nicht von Preissenkungen profitieren.

Primärenergie
In der Natur vorkommende Energieform, die direkt genutzt wird. Im Unterschied zur Sekundärenergie sind sie nicht das Produkt von Transformationsprozessen. Beispiele sind Stein- und Braunkohle, Erdöl, Wasser oder auch Solarstrahlen.

Prosumer/ Prosument
Person, die gleichzeitig Strom erzeugt wie auch bezieht. Ein klassischer Prosumer bzw. Prosument ist ein Betreiber einer Photovoltaik-Anlage, da dieser an sonnenreichen Tagen seine überschüssige Stromerzeugung gegen eine Vergütung in das Stromnetz einspeist und an sonnenarmen Tagen elektrische Energie vom Stromanbieter zur Deckung seines Strombedarfs bezieht.

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R

Regenerative Energiequellen
Im Unterschied zu fossilen Brennstoffen und nuklearer Energie ist die regenerative Energie eine unerschöpfliche Energiequellen. Hierzu zählen Solarenergie, Wasser-, Wind- und Bioenergie wie auch Geothermie. Siehe auch erneuerbare Energiequellen.

S

Schwachlast
Besonders niedrige Stromnachfrage, wie zum Beispiel zu Nachtstunden. Da Energieanbieter jedoch gerne eine gleichbleibende Stromnachfragen vorziehen, bieten Sie für Schwachlastzeiten günstige Niedertarife, wie beispielsweise Nachtstrom, an.

Sekundärenergie
Energieform, die durch Verbrennen, Aufbereitung oder anderen, teils mehrstufigen Umwandlungsprozessen aus Primärenergie erzeugt wird. Strom, aber auch Benzin sind typische Formen der Sekundärenergie.

Smart Grid
Englischer Begriff für intelligentes Stromnetz. Im Unterschied zum konventionellen Stromnetz ist das Smart Grid duch Automatisierungs-, Kommunikations-, Mess-, Steuer- und Regeltechnik wie auch IT-Komponenten aufgerüstet. Somit kann der Netzbetreiber die Auslastung des Netzes besser steuern und zudem eingespeisten Ökostrom von Privatverbrauchern ohne große Energieverluste aufnehmen. Um die schwankende Angebotsmengen zu glätten, ist zudem geplant, die Smart Grids mit Speicherkraftwerken und dezentralen Speichern, wie beispielsweise Akkus von Elektrofahrzeugen, zu verbinden.

Smart Meter
Englischer Begriff für intelligenten Stromzähler, auch bekannt unter digitaler Stromzähler. Im Unterschied zum konventionellen Stromzähler leitet der Smart Meter im 15-Minuten-Takt das Verbrauchsverhalten der Stromkunden an den Netzbetreiber weiter, sodass dieser dem Konsumenten einen verbrauchsabhängige Stromtarif berechnen kann. Wer somit viel Strom nachts verbraucht, bezahlt somit direkt einen günstigen Niedertarif. Ein Zweistromzähler ist somit selbst für die Nutzung von Nachtstrom nicht mehr notwendig. Auf Grundlage des Elektrizitätswirtschafts- und organisationsgesetz (EIWOG) sollen bis einschließlich 2019 95% der österreichischen Haushalte mit einem Smart Meter ausgestattet werden.

Solarkollektor
Bestandteil einer solarthermischen Anlagen, die Wärme aus Sonnenstrahlung generiert. Hierzu erhitzt die Sonneneinstrahlung eine spezielle Solarflüssigkeit, die wiederum zur Bereitung von Warmwasser und Heizwärme genutzt wird. Alternativ wird die Technik in sogenannten solarthermischen Kraftwerken zur Stromerzeugung genutzt. In parabolischen Spiegeln wird die Solarflüssigkeit in den Kraftwerken so stark durch die Sonne erhitzt, dass diese verdampft und in konzentrierter Form eine Turbine zur Stromerzeugung antreibt. Jedoch sollten Sie Solarkollektor nicht mit Solarzellen verwechseln, die direkt über den photovoltaischen Effekt Strom erzeugen.

Solarmodul/ Solarpanel
Bauteil einer Solaranlage, das aus verschiedenen Solarzellen besteht. Die Solarzellen bestehen in der Regel aus Silizium und werden in einer Reihe geschaltet. Alle Solarmodule ergeben zusammen mit dem Generator und dem Wechslrichter die Photovoltaikanlage.

Solarstrom
Erneuerbare Energieform, die auf Basis der Photovoltaik-Methode elektrischen Strom durch elektromagnetische Sonnenstrahlen, die sogenannten Photonen, erzeugt. Diese werden durch Solarzellen, die aus Silizium bestehen, in Gleichstrom (DC) gewandelt. Ein Wechselrichter richtet schließlich die erzeugte Energie in Wechselstrom (AC) um, damit dieser für den Betrieb Ihrer Haushaltsgeräte genutzt werden kann. In Österreich wird Sonnenstrom durch private Anlagen, aber auch durch Photovoltaik-Kraftwerken der Stromversorger erzeugt. Der Anteil des Solarstroms am österreichischen Strommix aus dem Jahr 2013 lag laut der nationalen Energieagentur E-Control bei 0,43% (ohne Graustrom). Siehe auch Photovoltaik und Sonnenenergie.

Solarthermie
Technologie, die Sonnenstrahlung über Sonnenkollektoren in Wärme umwandelt. Diese kann somit für Warmwasser und Heizungen genutzt werden. Zudem kann mit diesem Prinzip auch indirekt Strom erzeugt wird, indem die Solarflüssigkeit in parabolischen Spiegeln dermaßen erhitzt wird, dass der generierte Dampf eine Turbine zur Stromerzeugung antreibt. Jedoch sollten Sie die Solarthermie-Technik nicht mit dem Photovoltaik-Prinzip verwechseln, das direkt in Solarzellen Strom erzeugt.

Solarzelle
Elektrisches Bauelement, das Sonnenstrahlen direkt in Strom umwandelt. Der erzeugte Gleichstrom (DC) wird anschließend in einem Wechselrichter zu Wechselstrom (AC) gerichtet. Solarzellen bestehen in der Regel aus dem Halbmetall Silizium und werden gemeinsam zum Solarmodul zusammengesetzt. Solarzellen heißen auch photovoltaische Zellen, sollten aber nicht mit Solarkollektoren, die Sonnenstrom zur Wärmeerzeugung nutzen, verwechselt werden.

Sonnenenergie
Erneuerbare Energieform, die auf Basis der Photovoltaik-Methode elektrischen Strom durch elektromagnetische Sonnenstrahlen, die sogenannten Photonen, erzeugt. Diese werden durch Solarzellen, die aus Silizium bestehen, in Gleichstrom (DC) gewandelt. Ein Wechselrichter richtet schließlich die erzeugte Energie in Wechselstrom (AC) um, damit dieser für den Betrieb Ihrer Haushaltsgeräte genutzt werden kann. In Österreich wird Sonnenstrom durch private Anlagen, aber auch durch Photovoltaik-Kraftwerken der Stromversorger erzeugt. Der Anteil des Solarstroms am österreichischen Strommix aus dem Jahr 2013 lag laut der nationalen Energieagentur E-Control bei 0,43% (ohne Graustrom). Siehe auch Photovoltaik und Solarstrom.

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Systemnutzungsentgelte-Verordnung(SNE-VO)
Verordnung der nationalen Energieagentur E-Control, die die Netz- und Messentgelte für die jeweiligen Stromnetze in Österreich festlegt, um allen Stromanbietern einen freien und nicht-diskriminierenden Netzzugang zur gewähren. Sie bestimmt die folgenden Tarife für das Verteilernetz: Netznutzungs-, Netzzutritts- und Netzbereitstellungsentgelte wie auch die Tarife für Mess - und sonstige Leistungen. Die E-Control hat zuletzt in einer Novelle die Stromtarif zum 01.01.2015 angepasst.

Spitzenlast
Kurzzeitig hohe Nachfrage auf dem Strommarkt, die durch schnell regelnde Kraftwerke, wie Pumpspeicherkraftwerke, ausgeglichen wird. Die Spitzenlast liegt in Österreich im Zeitraum zwischen 11 Uhr und 14 Uhr.

Strombörse
Markt für elektrische Energie. Ähnlich wie die Wertpapierbörse wird zwischen einem Spotmarkt (auch Kassamarkt genannt) und einem Terminmarkt unterschieden. Auf dem Spotmarkt können Strommengen erworben werden, die spätestens am nächsten Tag geliefert werden. Das Termingeschäft wird zur Sicherung gegen Preisschwankungen (Hedging) genutzt. Die größte europäische Strombörse ist die EEX in Leipzig.

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Stromkennzeichnung
Gesetzliche Vorschrift durch das österreichische Elektrizitätswirtschafts- und organisationsgesetz (EIWOG), das Stromanbieter verpflichtet, offenzulegen, aus welchen Primärenergieträgern sie ihren gelieferten Strom bezogen haben.

Stromlieferant/ Stromanbieter
Unternehmen, das Privathaushalte, Agrarbetriebe und Unternehmen mit Strom versorgen. In Österreich sind zurzeit 130 Stromlieferanten bzw. Stromanbieter registriert.

Stromspannung (Volt, V)
Die elektrische Spannung zwischen zwei Punkten eines Leiters. Benannt nach dem italienischen Physiker Alessandro Volta (1745-1827) erhöht eine höhere Spannung somit auch die Energiemenge, die durch den Leiter fließt. Multiplizieren Sie Volt mit der Stromstärke Ampere (A) erhalten Sie die elektrische Leistung Watt (W). Den Strom, der zu Ihnen nach Haus geliefert wird, erhalten Sie in Österreich mit einer Netzspannung von 230 Volt.

Stromspeicher
Anlage zur Speicherung von elektrischer Energie, um sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder abzugeben. Die Weiterentwicklung der Speichertechnologie ist inbesondere für die breite Nutzung des Ökostrom von herausragender Bedeutung.

Stromstärke (Ampere, A)
Basiseinheit für die elektrische Stromstärke. Benannt nach dem französischen Physiker und Mathematiker Andrè-Marie Ampère (1775-1836) misst die Einheit die Fließgeschwindigkeit von Ladungsträgern, wie Elektronen und Ionen, durch einen Stoff und Vakuum. Multiplizieren Sie Ampere mit der Stromspannung Volt (V) erhalten Sie die elektrische Leistung Watt (W).

Stromverbraucher
Privatperson oder Unternehmen, die Strom vom Energieanbieter beziehen und direkt verbrauchen.

Stromzähler
Messgerät, dass die verbrauchte elektrische Energie in Kilowattstunden (kWh) aufzeichnet. Zurzeit benutzt die Mehrheit der österreichischen Stromkunden noch den herkömmlichen Stromzähler mit einem Ein- oder Zweitarifsystem. Auf Grundlage vder EU-Gesetzgebung plant der Bund jedoch, bis 2019 95% der Stromzähler auf intelligente Stromzähler, sogenannte Smart Meters, umzustellen. Siehe auch Zähler.

T

Treibhauseffekt
Durch die Treibhausgase in der Atmosphäre werden langwellige Sonnenstrahlen wieder zur Erdoberfläche reflektiert. Ohne diesen natürlich Effekt würde die Mitteltemperatur der Erde bei unwirtlichen -18° Celsius liegen. Insbesondere durch die starke Zunahme des Treibhausgase Kohlenstoffdioxid (CO2) hat sich der Treibhauseffekt jedoch in den letzten Jahrzehnten erheblich verstärkt. Diese Entwicklung wird nach übereinstimmenden wissenschaftlichen Berichten weiter zur einer starken Erwärmung des Weltklimas führen.

U

Übertragungsnetz
Im Unterschied zum Verteilernetz überträgt das Übertragungsnetzt Strom über große Entfernungen mithilfe von Hochspannungsleitungen von 220 oder 380 Kilovolt.

Umspannwerk
Anlage des Netzbetreibers, um die Verbindung zwischen verschiedenen Spannungsebenen herzustellen. Ein Umspannwerk besteht aus Schaltanlagen und Leistungstransformatoren.

Umweltzeichen Grüner Strom (Richtlinie UZ 46)
Umweltzeichen des österreichischen Lebensministerium. Es garantiert, dass der Stromtarif aus 100% erneuerbare Energiequellen bezogen wurde und zertifiziert, dass der Stromlieferant ausschließlich Ökostrom anbietet. Zudem müssen Träger dieses Umweltzeichens nachweisen, dass sich ihr Strom nur aus maximal 79% Wasserkraft und minimal 1% Photovoltaikstrom zusammensetzt.

Unbundling/ Entflechtung
Gesetzlich vorgeschriebene Trennung des Netzbetriebs und der Direktzustellung von Stromkonzernen. Somit soll verhindert werden, dass andere Stromanbieter einen fairen Zugang zum Stromnetz erhalten. Das Unbundling bzw. die Entflechtung geht auf das dritte Legislativpaketes der Europäischen Union (EU) zurück, die mit dieser Richtlinie das Vorhaben eines Europäischen Energiebinnenmarktes verwirklich möchten.

Unterbrechbare Leistung/ Lieferung
Eine Stromlieferung, die in der Regel als Zwei- oder Doppeltarif gebucht wird und nicht rund um die Uhr bereitgestellt wird. Zu den unterbrechbaren Leistungen gehören die Niederstromtarife für Nachtstrom, Wärmepumpenstrom und andere Leistungen mit Tagesaufladungen.

V

Versorgungssicherheit
Langfristige Sicherung einer stets zur Verfügung stehenden Energieversorgung. Neben der Wahrung der Nachhaltigkeit und der Preisstabilität ist die Versorgungssicherheit einer der drei Grundpfeiler einer optimalen Energiepolitik. Das Ziel soll inbesondere durch einen ausgewogenen Strommix erreicht werden, um sich nicht von einem Energieträger und Energieexporteur abhängig zu machen.

Volt
Die elektrische Spannung zwischen zwei Punkten eines Leiters. Benannt nach dem italienischen Physiker Alessandro Volta (1745-1827) erhöht eine höhere Spannung somit auch die Energiemenge, die durch den Leiter fließt. Multiplizieren Sie Volt mit der Stromstärke Ampere (A) erhalten Sie die elektrische Leistung Watt (W). Den Strom, der zu Ihnen nach Haus geliefert wird, erhalten Sie mit einer Netzspannung von 230 Volt.

Vorauskasse
Im Unterschied zur üblichen Abschlagszahlung in 12 Monatsraten, bieten einige Stromdiscounter in Österreich die Zahlungsmodalität der Vorauskasse an. Dies bedeutet, dass Sie nicht monatlich im Voraus, sondern für das gesamte Quartal oder sogar das gesamte Jahr im Voraus Ihre Stromlieferung bezahlen. Jedoch sollten Sie diese Zahlungsmodalität überdenken, dass Sie bei einer Insolvenz des Stromanbieters höchstwahrscheinlich Ihren bereits gezahlten Jahresbetrag nicht wieder erstattet bekommen.

W

Wärmedämmung
Isolierung der Außenwände eines Gebäudes, um das Entweichen von Wärme nach draußen möglichst gering zu halten und somit Heizkosten zu sparen. Wie dick die Dämmschicht zur optimalen Wärmenutzung sein muss, wird insbesondere durch den U-Wert bestimmt.

Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert, früher k-Wert)
Indikator, der bemisst wie stark wärmedurchlässig ein bestimmter Baustoff ist. Der U-Wert bemisst, wieviel Energie in Watt pro Grad Kelvin über einen Quadratmeter Außenwand abgegeben wird. Dreifach verglaste Fenster weisen in der Regel einen U-Wert von 0,5 bis 0,9 auf, ein Einfachfenster dagegen lediglich nur fünf Watt pro Quadratmeter und Kelvin.

Wasserkraft
Die Kraft, die durch die Strömung von Wasser über eine Turbine Strom erzeugt. Typische Wasserkraftwerke sind Staudämme, die je nach Fallhöhe zwischen Niederdruck- (bis 15 Meter Fallhöhe), Mitteldruck- (bis 40 Meter) und Hochdruckkraftwerke (bis 250 Meter) unterschieden werden. Spezielle Bauarten sind zudem das Laufwasserkraftwerk, das natürlich Flussströmung benutzt, Pumpspeicherkraftwerke für Spitzlastzeiten und Meerströmungskraftwerke. Wasserkraft ist mit einem Anteil von 68,13% (ohne Graustrom) laut Stromkennzeichungsbericht der E-Control der mit Abstand größte Energieträger in Österreich.

Watt
Basiseinheit für die elektrische Leistung. Benannt nach dem schottischen Wissenschaftler und Ingenieur James Watt (1736-1819) misst die Einheit die Leistungsfähigkeit von Kraftwerken, Generatoren und Geräten. Sie ist das Produkt der Stromspannung Volt (V) und Stromstärke Ampere (A).

Wechselrichter
Im Unterschied zu Gleichrichter, wie Dioden, richten Wechselrichter Gleich- in Wechselspannung um. Sie werden insbesondere für Photovoltaikanlagen genutzt, um den erzeugten Sonnenstrom für die eigene Stromversorgung oder die Einspeisung ins allgemeine Stromnetz nutzbar zu machen.

Wechselstrom (AC)
Elektrische Energie, die ihre Richtung in periodischen Wiederholungen ändert. Da bei der Übertragung von Wechselstrom im Vergleich zum Gleichstrom wenig Energie verloren geht, wird in Österreich die Energieversorgung mit Wechselstrom sichergestellt. Gleichstrom wird dagegen in Batterien benutzt.

Widerstand
Der elektrische Widerstand unterscheidet sich je nach Bauteil und bemisst wie stark sich die Ladungsträger, wie Elektronen, frei bewegen können. Kupferdrähte haben beispielsweise einen sehr schlechten Widerstand und leiten somit den Strom sehr gut, da die Spannung in Volt (V) nicht stark gebremst wird.

Windenergie
Nutzung von Winden zum Antrieb von Windkrafträdern, die die erzeugte mechanische Energie über einen Generator in elektrische Energie umwandelt. Laut der nationalen Energieagentur E-Control lag der Anteil von Windenergie im letzten bekannten österreichischen Strommix 2013 bei 5,34% (ohne Graustrom).

Wirkungsgrad
Kennzahl, die das Verhältnis zwischen Nutzleistung (abgegebenen Leistung) und zugeführter Leistung beschreibt. Da die bezogene Leistung durch elektrischen Widerstand und Reibungswärme teils verloren geht, wird der idealen Wirkungsgrad von 100% nie erreicht. Eine LED-Lampe weist beispielsweise einen Wirkungsgrad von fünf bis 25% auf, eine herkömmliche Glühlampe nur drei bis fünf Prozent.

Z

Zähler
Messgerät, dass die verbrauchte elektrische Energie in Kilowattstunde (kWh) aufzeichnet. Zurzeit benutzt die Mehrheit der österreichischen Stromkunden noch den herkömmlichen Stromzähler mit einem Ein- oder Zweitarifsystem. Auf Grundlage von EU-Gesetzgebung plant der Bund jedoch, bis 2019 95% der Stromzähler auf intelligente Stromzähler, sogenannte Smart Meters, umzustellen. Siehe auch Stromzähler.

Zählpunktbezeichnung
33 Stelle lange, alphanumerischen Zahlenreihe, die der Netzbetreiber für Ihren Stromzähler zu Identifizierungszwecken festlegt. In Österreich beginnt diese mit der Landeskennung AT, gefolgt von der sechsstelligen Kennzahl Ihres Netzbetreiber, Ihrer fünfstelligen Postleitzahl und Ihrer individuellen 20-stelligen alphanumerischen Kennung.

Zählernummer
20-stellige individuelle alphanumerische Kennzahl, die den Abschluss Ihrer Zählerpunktbezeichnung bildet. Diese müssen Sie in der Regel beim Anbieterwechsel angeben.

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Zertifikatenhandel/ Emissionshandel
Ökonomisches Instrument zur Regulierung und Senkung der Treibhausgase. Seit 2005 verfügt die Europäische Union (EU) über einen gemeinschaftlichen Emissionshandel, das EU Emissions Trading System (EU ETS). Dabei erhalten alle Unternehmen, die Kohlenstoffdioxid (CO2), Distickstoffmonoxid (CH4, auch bekannt als Lachgas) und Fluorkohlen- bzw. Fluorchlorwasserstoffe (FCKWs) in die Umwelt freisetzen, eine festgelegte Menge, die die Firmen in einer bestimmen Perioden emittieren können. Sollte ein Unternehmen eine größere Menge ausstoßen, muss es zusätzliche Zertifikate am Markt kaufen. Firmen, die unter der Emissionsgrenze liegen, können dagegen ihre nicht genutzten Rechte am Markt gewinnbringend verkaufen.

Zweitarifzähler
Messgerät, das sowohl Hoch- wie auch Niedertarife misst. Kunden mit einem Zweitarifzähler, können unterbrechbare Leistungen, wie Nacht- oder Wärmepumpenstrom nutzen. Siehe auch Doppeltarifzähler.

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