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Kann ich Preiserhöhungen meines Stromanbieters widersprechen?

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Frau zerreißt Vertrag

Sie wollen wechseln? Wir helfen.

Ihr Stromanbieter hat schon wieder die Preise erhöht, obwohl Sie noch in der Mindestvertragslaufzeit sind. Aber keine Sorge, Sie können trotzdem wechseln. Denn bei Preiserhöhungen ist Ihr Energieversorger in Österreich laut dem Gesetzgeber verpflichtet, Ihnen ein Widerspruchsrecht einzuräumen. Erfahren Sie auf dieser Seite mehr über Ihre Widerspruchsrechte auf den österreichischen Energiemarkt. Denn diese können Sie nicht nur auf Preiserhöhungen anwenden.

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Widerspruch gegen Strompreiserhöhungen

Stromanbieter, die Ihre Preise erhöhen, müssen die Tarifsteigerung rechtzeitig und in schriftlicher Form im Voraus Ihrem Kunden anzeigen. In dem Brief oder in der E-Mail muss der Anbieter genau aufführen, um wieviel Cent der Preis steigen wird und ab welchem Zeitpunkt. Weiters muss der Versorger dem Kunden ein Widerspruchsrecht einräumen und darlegen, wie lange der Verbraucher Zeit hat, dieses Recht zu nutzen. Wird der Widerspruch eingelegt, wird der Energieliefervertrag gekündigt. Jedoch wird diese erst nach drei Monaten wirksam, damit Sie genügend Zeit haben, einen neuen Strom- oder Gasanbieter zu suchen. Innerhalb dieser Frist zahlen Sie auch weiterhin den bisherigen Energiepreis.

Wenn Sie also wechseln möchten und der Preiserhöhung widersprechen wollen, beachten Sie folgende Aspekte:

  • Halten Sie die Widerspruchsfrist ein. Diese finden Sie im Ankündigungsschreiben Ihres Stromanbieters.
  • Verfassen Sie ein kurzes formloses Schreiben an Ihren Lieferanten, dass Sie der Preiserhöhung widersprechen
  • Suchen Sie einen neuen Anbieter, denn nach Bestätigung Ihres Widerspruchs kündigt der Stromanbieter den Vertrag mit Ihnen. Ein Widerspruch ist also nichts anderes als eine Kündigung.

Nutzen Sie bei der Suche eines neuen Energieversorger auch unsere Stromliste. Diese gibt Ihnen einen umfassenden Überblick über die rund 130 Stromanbieter in Österreich und informiert Sie darüberhinaus über das Service- und Prämienangebot wie auch die Hintergründe jedes einzelnen Versorgers.

Widerspruch gegen Änderungen der Geschäftsbedingungen

Natürlich können Sie auch von Ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch machen, wenn Ihr Energieversorger andere Einzelheiten in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen ändert. Das Gleiche gilt für Ihren Netzbetreiber.

Vertragsänderungen des Stromanbieters widersprechen

Die rechtlichen Einzelheiten zur Energielieferungen sind in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs) aufgeführt. Sollte Ihr Versorger diese und damit auch Ihren Energieliefervertrag ändern, können Sie auch diesem Vorgang widersprechen.

Ihr Lieferant muss Sie auch ähnlich wie bei der Preiserhöhung rechtzeitig und schriftlich im Voraus über die Änderung benachrichtigen. Sie sollten die Widerspruchszeit des Versorgers beachten und bereits nach Kündigung einen neuen Energieanbieter suchen.

Vertragsänderungen des Netzbetreibers widersprechen

Im Gegensatz zum Strom- und Gasanbieter, können Sie Ihren Netzbetreiber nicht aussuchen. Dementsprechend können Sie diesem nicht kündigen.

Deswegen stehen AGB-Änderungen von Netzbetreiber unter strengen regulatorischen Auflagen. Sie müssen durch die Regulierungsbehörden des österreichischen Energiemarktes, der E-Control, genehmigt werden. Zudem ist auch Ihr Netzbetreiber verpflichtet, Sie rechtzeitig und in schriftlicher Form im Voraus über die Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen in Kenntnis zu setzen. Ebenso werden die Änderung erst nach Ablauf einer Dreimonatsfrist wirksam.

Einbau eines Smart Meter widersprechen

Mit dem Ziel, Kunden für Ihren Energieverbrauch zu sensibilisieren und den Konsum zu senken, haben die EU-Mitgliedstaaten die flächendeckende Einführung des intelligenten Stromzähler Smart Meter beschlossen. Österreich plant bis Ende 2019 in 95 Prozent der Haushalte, das digitale Messgeräte gegen den gewohnten Ein- oder Doppeltarifzähler auszutauschen.

Auf Basis einer Novelle des Elekrizitätswirtschafts- und organisationsgesetzes (EIWOG) und des Gaswirtschaftsgesetzes (GWG) von August 2013 haben Verbraucher in Österreich aber das Recht, dem Einbau eines Smart Meter zu widersprechen. Dies muss der Netzbetreiber bei der Umsetzung der Stromzähler-Umstellung laut §83 Abs. 1 EIWOG und §128 Abs. 1 GWG berücksichtigen.

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Bei weiteren Problemen mit Ihrem Stromanbieter

Wenn Sie meinen, dass Ihr Stromanbieter fehlerhafte Strom- oder Gasrechnungen ausstellt und Sie in einem gemeinsamen Gespräch mit dem Versorger keinen Konsens finden konnten, können Sie auch eine Beschwerde bei der Schlichtungsstelle der E-Control einlegen.

Wie lege ich eine Beschwerde bei der Schlichtungsstelle der E-Control ein?

Sie müssen lediglich einen formlosen Antrag stellen und direkt an die unten angegebene Adresse der E-Control schicken. Bitte beachten Sie, das folgenden Frage in Ihrem Schreiben klar dargelegt sind:

  • Gegen welchen Strom- und Gasanbieter richtet sich Ihre Beschwerde?
  • Was ist genau passiert, dass Sie eine Beschwerde gegen das Unternehmen einreichen möchten?
  • Wie könnte aus Ihrer Sicht eine Lösung im vorliegenden Streitfall aussehen?

Weitere Informationen zur Antragsstellung und dem Streitschlichtungsverfahren finden Sie auch in der entsprechenden Verfahrensrichtlinie der E-Control.

Das Verfahren ist mit keinen Kosten verbunden. Nach Eingang Ihrer Beschwerde prüft die Schlichtungsstelle Ihr Anliegen und bittet das betroffene Unternehmen um eine Stellungnahme. In Absprache mit Ihnen und den Stromanbieter wird anschließend ein Lösungsvorschlag erarbeitet. Das Verfahren ist abgeschlossen, sobald sich alle Beteiligten auf einen Vorschlag verständigt haben.

Schlichtungsstelle der E-Control kontaktieren

Sie können Ihren Antrag entweder per Post, E-Mail oder per Fax einreichen. Eine mündliche Beschwerde per Telefon ist nicht möglich. Im Folgenden finden Sie Kontaktdaten der Schlichtungsstelle.

Oder Sie schicken den Antrag per Post an die folgende Adresse:
Energie-Control Austria
Schlichtungsstelle
Rudolfsplatz 13a
1010 Wien

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