3.500 kWh

Ø Stromverbrauch

3-Personen-Haushalt, ohne E-Heizung

~1.450 €

Ø Jahreskosten

3.500 kWh · Bestandstarif Wien

175–525 €

Sparpotenzial

pro Jahr · Anbieterwechsel

Stromkosten berechnen

In drei Schritten zu deinen tatsächlichen Stromkosten

deine persönlichen Stromkosten hängen von zwei Werten ab, deinem Jahresverbrauch in kWh und dem Tarif, den du aktuell zahlst. Mit der Formel unten siehst du sofort, wo dein Haushalt steht und welcher Anteil davon vermeidbar ist.

Die Formel

Stromkosten = Verbrauch (kWh) × Arbeitspreis (ct/kWh) + 12 × Grundpreis (€/Mt)

Beide Preise stehen auf deiner letzten Stromrechnung. In den dort ausgewiesenen Gesamtkosten stecken bereits Netzentgelte und Steuern, diese liegen bei rund 47 % der Gesamtsumme und sind anbieterunabhängig.

Stromkostenrechner

Vergleiche deinen Tarif mit einem aktuellen Wechseltarif

3.500 kWh

Bestandstarif

ct/kWh

Jahreskosten

1.155

Wechseltarif

Empf.
22 ct/kWh

Jahreskosten

770

du sparst

32 €/Monat

pro Jahr

385

Vergleich für Wien · 22 ct/kWh ist die Marktmitte aktueller Wechseltarife im April 2026 · Live-Tarife für deine Adresse: Tarifrechner starten.

Gut zu wissen

Wer 2026 noch in einem Bestandstarif von 2022/23 steckt, zahlt häufig 30 bis 42 Cent pro kWh. Aktuelle Wechseltarife liegen bei 19 bis 25 Cent pro kWh, der Unterschied entspricht bei 3.500 kWh rund 175 € bis 525 € pro Jahr.

Verbrauch je Haushalt

Wie viel Strom dein Haushalt typischerweise braucht

Der durchschnittliche Stromverbrauch in Österreich liegt laut E-Control bei rund 4.500 kWh pro Person und Jahr, wobei jede zusätzliche Person den Verbrauch um etwa 1.000 kWh erhöht. Wer mit einer Wärmepumpe heizt oder ein E-Auto lädt, liegt deutlich darüber.

Haushaltsgröße Ohne E-Warmwasser Mit E-Warmwasser + Wärmepumpe + E-Auto
1 Person 1.300–1.500 kWh 1.800–2.000 kWh +2.500–3.500 kWh +2.000–3.000 kWh
2 Personen 2.000–2.400 kWh 2.800–3.100 kWh +3.000–4.000 kWh +2.000–3.000 kWh
3 Personen 2.500–2.900 kWh 3.600–4.000 kWh +3.500–4.500 kWh +2.000–3.000 kWh
4 Personen 2.800–3.200 kWh 4.000–4.800 kWh +4.000–5.000 kWh +2.000–3.000 kWh
Jede weitere +1.000 kWh +1.500 kWh — kWh — kWh

Quellen: E-Control · Klimaaktiv · Wärmepumpe und E-Auto: Richtwerte für ein typisches Einfamilienhaus bzw. 12.000 km/Jahr

Faustregel: Liegst du deutlich über diesen Werten, lohnt es sich zuerst, die größten Stromfresser im Haushalt zu identifizieren, und gleichzeitig den Tarif zu prüfen. Beide Hebel wirken sofort und unabhängig voneinander.

In 3 Minuten zum Bestpreis

Du könntest 175 bis 525 € pro Jahr sparen

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Stromkosten senken

Sieben Hebel, die deine Stromrechnung sofort kleiner machen

Der schnellste Effekt entsteht beim Tarif, der nachhaltigste beim Verbrauch. Wir kombinieren beides: Tipp 1 senkt den kWh-Preis, Tipps 2 bis 7 senken die kWh selbst.

01 Größter Hebel · 175–525 € pro Jahr

Stromanbieter wechseln

Bestandstarife liegen 2026 oft 10 bis 15 Cent pro kWh über aktuellen Wechseltarifen. Ein Wechsel dauert online unter 10 Minuten, die Versorgung läuft unterbrechungsfrei weiter, der bisherige Anbieter wird automatisch gekündigt.

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02 EU-Energielabel A statt G

Stromfresser ersetzen

Kühl- und Gefriergeräte, Trockner, alte Heizungspumpen sind die häufigsten Stromfresser. Ein Wechsel auf Klasse A spart bei einem Kühlschrank rund 100 €, bei einem Trockner sogar 130 € pro Jahr.

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03 60 °C statt 70 °C

Warmwasser-Temperatur senken

Bei elektrischer Warmwasserbereitung sind 60 °C ausreichend, um Legionellen abzutöten, jedes Grad weniger spart rund 4 % Energie. Bei einem Boiler mit 500 kWh/Jahr summiert sich das schnell auf 50 € pro Jahr.

04 Verbrauch live sehen

Smart Meter aktivieren

Wer den eigenen Verbrauch kennt, senkt ihn um 5 bis 10 %. Aktivier über das Web-Portal deines Netzbetreibers den 15-Minuten-Werteversand und identifizier Standby-Lasten und Spitzenstunden.

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05 50–100 € pro Jahr

Stand-by konsequent kappen

Schaltbare Steckdosenleisten an TV-Ecke, PC-Arbeitsplatz und Küchengeräten kappen den Dauerverbrauch. Ein durchschnittlicher Haushalt verliert 5 bis 10 % seines Jahresverbrauchs an Stand-by, bei 3.500 kWh sind das 175 bis 350 kWh.

06 85 % weniger Beleuchtung

Auf LED umstellen

LED-Lampen verbrauchen rund 85 % weniger Strom als Halogen und halten zehnmal länger. Lohnt sich besonders dort, wo lange brennt, Wohnzimmer, Küche, Außenbeleuchtung.

07 Eco-Programm + voll beladen

Geräte voll auslasten

Spülmaschine und Waschmaschine nur voll starten, Eco-Programm wählen, das spart bis zu 30 % Energie pro Waschgang gegenüber dem Standardprogramm. Wäschetrockner möglichst durch Wäscheständer ersetzen.

Home Office

So senkst du deine Stromkosten im Home Office

Wer mehrere Tage pro Woche zu Hause arbeitet, verbraucht zusätzlich 200 bis 400 kWh pro Jahr, also zwischen 50 € und 120 €. Vier kleine Routinen halten den Anteil niedrig, ohne den Arbeitsfluss zu stören.

01

Steckdosenleiste mit Schalter

Schließ Bildschirm, Drucker, Lautsprecher und Ladegeräte an eine Leiste. Ein Druck am Feierabend trennt alles vom Netz und kappt den Stand-by-Verbrauch.

02

Laptop statt Desktop

Ein typischer Laptop verbraucht im Office-Betrieb 20 bis 50 W, ein Desktop-PC mit Monitor 80 bis 200 W. Wer dauerhaft im Home Office arbeitet, spart bis zu 75 % Energie an seinem Arbeitsplatz.

03

Ruhemodus & Bildschirm dimmen

Bildschirm-Helligkeit auf 70 % zurückdrehen, Ruhezustand nach 5 Minuten Inaktivität aktivieren. Beides zusammen senkt den Bildschirmverbrauch im Schnitt um 30 bis 40 %.

04

Papierlos statt drucken

Tintenstrahl- und Laserdrucker im Stand-by ziehen 3 bis 8 W rund um die Uhr. Wer auf digitale Workflows umstellt, vermeidet diesen Posten komplett, und spart Toner.

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