Wie ist die aktuelle Strompreisentwicklung in Österreich?

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Mann sorgt sich über Energiekrise und Strompreisentwicklung

Vor allem in den letzten Jahren, wo wir eine Pandemie und eine Gaskrise durchlebt haben und die Strompreise Österreichs in die Höhe geschellt sind, beschäftigen wir uns immer mehr mit der aktuellen und zukünftigen Strompreisentwicklungen. Im Januar 2024 beträgt der durchschnittliche Strompreis in Österreich bei einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh für bestehende Kund/innen zwischen 26 und 44 Cent pro kWh und für neue Kund/innen zwischen 25 und 30 Cent pro kWh. Ein Anbietervergleich und -wechsel ist empfehlenswert, um maximale Kostenersparnisse zu erzielen!

Wie ist die aktuelle Strompreisentwicklung in Österreich?

Gelbe Geldscheine und Geldmünzen mit Pfeil nach oben

Im Januar 2024 beträgt der durchschnittliche Strompreis in Österreich bei einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh für bestehende Kund/innen zwischen 26 und 44 Cent pro kWh und für neue Kund/innen zwischen 25 und 30 Cent pro kWh. 

Obwohl sich der Energiemarkt seit dem Höhepunkt der Energiekrise mittlerweile wieder etwas beruhigt hat, bleiben Strompreise entsprechend relativ hoch.Dies vor allem aus dem Grund, weil Stromanbieter die extrem hohen Beschaffungskosten vom Vorjahr weiterhin kompensieren müssen. Abhilfe schafft zwar noch immer die seit dem Dezember 2022 eingeführte Strompreisbremse, welche jeden Haushalt bei einem Verbrauch von jährlich bis zu 2.900 kWh Strom mit einem Förderbeitrag von maximal 30 Cent pro Kilowattstunde unterstützt.

Die Höhe des effektiven Zuschusses hängt jedoch vom aktuellen Energiepreis Ihres Anbieters ab und außerdem ist die Preisbremse bis Juni 2024 befristet. Es ist deshalb empfehlenswert, Stromanbieter zu vergleichen und zu einem günstigeren Angebot zu wechseln, um Ersparnisse zu erzielen!

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Gibt es eine Strompreisentwicklung Prognose? Bis 2030?

Blaues Fragezeichen

Obwohl sich natürlich nichts klar vorhersagen lässt, weist die aktuelle Strompreisentwicklung in Österreich (und generell) darauf hin, dass es vorerst in gleicher Richtung so weitergehen wird. Sprich: Strompreise werden steigen. So wird sich der anhaltende Gaslieferstopp in Russland beispielsweise weiterhin negativ auf die Strompreisentwicklung auswirken, vorausgesetzt bis 2030. Weitere Indikatoren, die eine eher düstere Prognose für 2024 geben:

  • Der im Jahr 2023 ausgesetzte Erneuerbare-Förderbeitrag könnte 2024 wieder eingeführt werden.
  • Die 2023 auf das Minimum festgelegte Elektrizitätsabgabe könnte im Jahr 2024 wieder erhöht werden.
  • Die CO₂-Bepreisung von fossilen Brennstoffen wird 2024 (von 32,50 Euro pro Tonne) auf 45 Euro pro Tonne ansteiggen.
  • Die Netzentgelte könnten ebenfalls weiterhin ansteigen.

Auswirkungen der Dekarbonisierung auf die Strompreisentwicklung?

Grüne Weltkugel mit blauen Vertrag

Laut Umweltbundesamt und Bank Austria könnte Österreich seine Netto-Ölimporte um bis zu 70 % und seine Nettoerdgasimporte bis 2030 um mehr als die Hälfte reduzieren, indem es geeignete Energieeffizienz Maßnahmen ergreift und den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigt.

Aufgrund der erhöhten Abhängigkeit Europas von Gaslieferungen aus Russland ist eine rasche Umsetzung dieser Maßnahmen fast zwingend erforderlich. Dies gilt aufgrund der hohen Abhängigkeit von russischem Gas mit einem Importanteil von rund 80 % für die österreichische Gasversorgung. Denn ein kompletter Ersatz von Gas aus Russland in Europa ist preislich teuer und technisch nur sehr schwer oder kaum umsetzbar. Die folgenden zwei Bereiche, in denen der Klimaschutz politische Unterstützung benötigt:

  1. Geplante Stilllegungen von Kohlekraftwerken in Europa werden vorübergehend zu Anlagenengpässen und höheren Energiepreisen führen. Darüber hinaus steigt der Preis für CO₂-Emissionszertifikate jährlich, getrieben von der Erwartung des Wirtschaftswachstums und den Klimaschutzzielen für 2030. Die Kosten für die CO₂-Emissionszertifikate steigen in den nächsten Jahren wie folgt:
    • 2024: 45 Euro pro Tonne CO₂
    • 2025: 55 Euro pro Tonne CO₂
  2. Die steigenden Energiepreise auf dem Weg zur Klimaneutralität der EU werden die Wettbewerbsposition einiger Branchen höchstwahrscheinlich verschlechtern und somit die Energiearmut vieler Haushalte erhöhen.

Die Energiewende erfordert eine Verteuerung Emissionszertifikate und höhere Preise für fossile Brennstoffe, damit sich Investitionen in emissionsmindernde Technologien auszahlen.

Wie kann ich mich vor einer negativen Strompreisentwicklung schützen?

Die Strompreisentwicklung heute, sowie in der Zukunft, können Sie zwar nicht aufhalten, aber Sie können Maßnahmen ergreifen, um ihre Auswirkungen so weit wie möglich abzufedern. Machen Sie einen Strompreisvergleich, um bei Ihrer Stromrechnungen zu sparen! Durch den Vergleich der Stromanbieter an Ihrem Wohnort können Sie die Preise vergleichen und bei günstigeren Strompreisen zum besseren Anbieter wechseln.

Achten Sie aber auch auf gute Vertragskonditionen, wie kurze Mindestvertragslaufzeiten und Kündigungsfristen oder zumindest begrenzte Preisgarantien, um bei auslaufenden Verträgen schnell aussteigen oder sich angesichts aktueller Strompreisentwicklungen vor weiteren Preiserhöhungen schützen zu können. Durch eine telefonische Beratung können Sie einen Stromvergleich durchführen und Ihren Anbieter wechseln. Gerne stehen unsere Energieexperten Ihnen zu Rat!

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Hintergründe zur Strompreisentwicklung in den Jahren 2020 - 2023

Mann denkt über Ursachen der Strompreisentwicklung nach

Für die Strompreisentwicklung der letzten Jahre (2020 - 2023) gibt es mehrere Gründe, welche im Folgenden weiter erläutert werden.

 Pandemie: Produktionskürzungen und erhöhte Nachfrage

Die Nachfrage nach Energie stieg 2021, nachdem die Industrie inmitten der durch das Coronavirus verursachten Produktionskürzungen langsam wieder angelaufen war. Auch im privaten Bereich stieg die Nachfrage nach Strom, da die Menschen mehr Zeit in ihren vier Wänden verbrachten. Diese überproportionale Nachfrage führte zu höheren Strompreisen.

 Anstieg der Großhandelspreise

Auch auf den Rohstoffmärkten war der oben erwähnte Nachfrageanstieg zu beobachten. Höhere Preise am Großhandelsmarkt für Gas, Öl und Kohle anfangs 2022 wirkten sich auf die Strompreisentwicklung aus, da diese Rohstoffe auch zur Stromerzeugung genutzt werden. Der Verknappung der Gasvorräte durch zahlreiche zusammenlaufende ungünstige Entwicklungen folgte nun das Schreckbild gegenseitiger Gasembargos im Zuge des Ukraine-Feldzugs durch Russland.

 Hohe Netzgebühren 2022

Ein weiterer strompreis-treibender Faktor ist die Erhöhung der Netzentgelte. Österreichs Energiemarktregulierer E-Control rechnete für 2022 mit einem Anstieg der Netzentgelte um durchschnittlich 9,1 Prozent. Diese Preiserhöhungen waren auf den Netzausbau und andere Aufgaben der Netzbetreiber wie die Installation von Smart Metern zurückzuführen.

Blick in die Vergangenheit: Strompreisentwicklung Österreichs bis 2020

Grüne Glühbirne

Seit der Liberalisierung des Strommarktes 2001 konnte in Österreich durch den steigenden Wettbewerb und die sinkenden Energiepreise ein stetiger Abfall des Strompreises beobachtet werden, von dem auch Kundinnen und Kunden profitiert haben.

Doch in den letzten Jahren war ein stetiger Anstieg des Strompreises in Österreich zu beobachten und der Strompreis hat sich seit der Liberalisierung nahezu verdoppelt.

  • Das Netz ist seit 2001 wirtschaftlich vom Stromhandel getrennt. Seither richten sich die Strompreise nach dem Merit-Order-System.
  • Laut einer Studie der Österreichischen Energieagentur sind die Strompreise im Sommer 2020 im Vergleich zum Vorjahr 2019 um fast 18 % gesunken. Dabei hat zweifellos der Corona-bedingte Einbruch der Industrienachfrage eine große Rolle gespielt.
  • Im Sommer 2020 konnten österreichische Verbraucher/innen extrem günstigen Strom beziehen, insbesondere wenn sie sich für sogenannte indexbasierte Tarife (auch bekannt als flexible / variable Tarife) entschieden.

Über den Österreichischen Strompreisindex (ÖSPI) bekommen Sie generell eine gute Übersicht zu der Entwicklung des Strompreises in Österreich.

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