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Ihr Stromzähler: Diese Punkte sollten Sie beachten

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Stromzähler in Österreich

Stromzähler sind in jedem Haushalt anzufinden

Jeder Haushalt verfügt über einen Stromzähler. Die 5,5 Millionen österreichischen Stromzähler sind Eigentum des jeweiligen Netzbetreibers, der in Ihrer Region verantwortlich ist. Der Eigentümer ist auf jedem Stromzähler eingraviert. Auf dieser Seite finden Sie weitere nützliche Informationen zu Ihrem Stromzähler. Besuchen Sie auch die Seite zum neuen digitalen Strommessgerät Smart Meter.

Nutzen und Funktionsweise eines Stromzähler

Der Stromzähler bemisst fortlaufend Ihren jährlichen Stromverbrauch. Zu Beginn schätzt Ihr Netzbetreiber auf der Basis Ihrer Eckdaten (Größe der Wohnung, Anzahl der im Haushalt lebenden Personen etc.) eine monatliche Summe, damit er die monatlicher Abschlagszahlungen für ein Jahr im Voraus kalkulieren kann. Für das folgende Jahr berechnet der Netzbetreiber Ihre Stromkosten auf Basis Ihres Energieverbrauchs im ersten Vertragsjahr. Der Stromzähler läuft mit dem Verbrauch und wird einmal pro Jahr abgelesen. Die Ablesung nimmt in der Regel der Netzbetreiber vor, kann aber auch durch einen beauftragen Energiedienstleister oder auch mittels einer Online- oder Telefoneingabe durch Sie selbst durchgeführt werden. Auf Basis der übermittelten Werte errechnet der Netzbetreibern Ihren exakte Verbrauch und stellten diesen Ihnen in Rechnung. Dabei können Nachzahlungen oder auch Rückzahlungen gefordert werden, wenn der tatsächliche Verbrauch den monatlichen Schätzwert übersteigt bzw. unterschreitet.

Austausch des Stromzählers Alle acht Jahre müssen die Stromzähler neu geeicht, bzw. ausgetauscht werden, um eine genau Messung des Energieverbrauchs zu gewährleisten.

Stromzähler mit Detailangaben

Hier sehen Sie den Standard Stromzähler, der momentan noch am weitesten in Österreich verbreitet ist.

Die üblichen mechanischen Stromzähler in österreichischen Haushalten, 10 (60) A Ferraris-Modelle, sind mit Drehscheiben ausgestattet. Sie drehen sich proportional zur bezogenen Energie drehen und geben Ihren Verbrauch in der der Maßeinheit Kilowattstunden (kWh) an. Haushalte, die Energie zu unterschiedlichen Tarifen beziehen, verfügen entweder über mehrere Stromzähler, oder haben ein Gerät, das mit mehreren integrierten Zählwerke versehen ist. Gewerbe benutzen vorrangig 200A-Stromzähler, die sich für höhere Nennspannung eignen (230-400 Volt). Die maximale Stromstärke, für die der Stromzähler vorgesehen ist, ist auf dem Gerät in Ampere angegeben.

Lohnt sich ein zweiter Zählpunkt für Nacht- und Wärmepumpenstrom?

Da manche Haushalte mit Tag- und Nachtstromzählern ausgestattet sind, kann sich das Betreiben von zwei Stromzählern durchaus lohnen. Als Faustregel gilt, dass erst ab einem Mindestverbrauch von 800 kWh pro Jahr Einsparungen durch das Beziehen eines Nachttarifs (auch Niederlasttarif gernannt) erzielt werden können. Das liegt daran, dass für jeden Zählpunkt, also jeden angeschlossenen Stromzähler, der Gesetzgeber die Ökostromförderpauschale veranschlagt - und das ungeachtet ob diese im selben Haushalt betrieben werden.

Sie ziehen um oder möchten einfach zu einem günstigeren Anbieter wechseln? Rufen Sie uns unter
0720 1155 70 an (Mo-Fr von 8.00 - 19.00 Uhr, zum Ortstarif) oder lassen Sie sich kostenlos zurückrufen. Wir vergleichen die Angebote und finden einen günstigeren Tarif für Sie. Gerne übernehmen wir auch die Stromanmeldung oder den Wechsel für Sie - selbstverständlich kostenlos!

Alternativ können Sie auch einen Stromzähler mit getrennten Zählwerken für Tag- und Nachtstrom installieren, um so weiterhin von den günstigeren Nachttarifen zu profitieren. Da diese Stromzähler jedoch relativ teuer in der Anschaffung sind, sollten Sie sich über die Kosten bei dem jeweiligen Anbietern im Vorfeld informieren. Denn die erhöhten Kosten zur Neuinstallation von Zähleinrichtungen müssen Sie tragen und werden in Ihrer Rechnung unter dem Posten Entgelt für Messleistungen vom Netzbetreiber aufgeführt.

Stromzähler ein- und abmelden

Sollten Sie feststellen, dass das Abschalten des Nachtstromzählers Einsparungen bringen könnte, setzen Sie sich mit Ihrem Netzbetreiber in Verbindung. Sie können dann einen Termin zur Demontierung vereinbaren, der Ihnen in der Regel noch einmal schriftlich bestätigt wird. Überprüfen Sie doppelt, dass es bei der Auftragsstellung kein Missverständnis gegeben hat und nur der gewünschte Zähler abmontiert wird, damit Sie am Ende nicht ungewollte vom Netz getrennt werden und somit komplett der Strom abgeschaltet wird! Die österreichische Regulierungsagentur für den Energiemarkt, E-Control, hat auch für diese Tätigkeiten des Netzbetreibers Tarife festgelegt, der für die Demontage einer Messeinrichtung im Normalfall 20€ beträgt, sich aber für spezielle Anlagen auf 150€ belaufen kann.

Wenn Sie Ihre Messanlage lediglich abschalten bzw. eine abgeschaltete Anlagen wieder einschalten möchten, gilt das gleiche Prozedere. Der Netzbetreiber kann Ihnen hierfür maximal 25€ berechnen. Diese Preise wurden von der E-Control unter der Kategorie Entgelt für sonstige Leistungen festgelegt. Sollten für Sie Kosten in diesem Bereich anfallen, finden Sie diese unter der Rubrik Netztarif auf Ihrer Rechnung wieder.

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