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Stromzähler ablesen: Kann man Stromzähler manipulieren?


Bei einer zu hohen Stromrechnung überlegen die meisten, welche Stromfresser sie im Haushalt eliminieren können, um Strom sparen zu können. Andere wählen etwas unübliche Methoden. Im folgenden Artikel haben wir für Sie zusammengefasst, was es mit dem Mythos “bezüglich Stromzähler manipulieren zur Stromkostensenkung” wirklich auf sich hat und welche Alternativen es gibt, um hohe Stromrechnungen zu vermeiden.

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Mythos:"Stromzähler manipulieren"

Stromzähler Abbildung

Strom gehört zu unserem Alltagsleben dazu. Es kann deswegen sehr frustrierend sein, wenn man am Ende des Monats wieder eine hohe Stromrechnung erhält. Viele stellen sich somit die Frage: Wie kann ich am besten Strom sparen? Da greift manch einer auch zu drastischeren Methoden, wie zum Beispiel die Manipulation des Stromzählers.

Stromzähler manipulieren und langsamer drehen lassen

Viele Leser werden sich wahrscheinlich fragen, ob die Manipulation eines Stromzähler überhaupt möglich ist. Dann könnte man ja theoretisch so viel Strom verbrauchen, wie man will, ohne etwas dafür zu zahlen. Technisch gesehen ist es tatsächlich möglich, den Zähler zu verlangsamen - zu empfehlen ist das allerdings auf gar keinen Fall.

Wenn Sie also im Internet Informationen finden, beispielsweise bezüglich der Verlangsamung Ihres Zählers durch Anbohren des Geräts, um ihn zu blockieren, sollten Sie das ignorieren. Vielleicht finden Sie auch Artikel zu dem Magnettrick, bei dem der Zähler verlangsamt werden soll, wenn man einen Magnet in die Nähe des Stromzählers bringt. Auch davon sollten Sie die Finger lassen. In der Regel sind es Methoden, die nicht funktionieren, und auch zusätzlich illegales und strafbares Verhalten bedeuten.

Stromzähler manipulieren bringt nur Schwierigkeiten

Wie bereits erwähnt, falls Sie mit dem Gedanken spielen, Ihren Stromzähler zu manipulieren, sollten Sie wissen, dass dies eine strafbare Tat ist, egal ob es eine permanente Lösung oder auch nur ein Versuch sein soll. Die Manipulation am Stromkasten ist in allen Fällen strafbar. Es kann außerdem ganz schnell passieren, dass Sie Ihren Stromzähler durch die Manipulation beschädigen.

In manchen Fällen wurde beispielsweise angemerkt, dass der Zähler nach Entfernung des Magnets auf einmal schneller dreht als zuvor. In diesem Fall müssen Sie natürlich sofort Ihren Netzbetreiber benachrichtigen. Wenn dieser jedoch konstatiert, dass der Schaden wegen einer Manipulation zustande gekommen ist, können Sie von Glück reden, wenn Sie nur die Kosten für die Ersetzung des Stromzählers zahlen müssen.

Kann man alternativ Strom sparen und weniger zahlen?

Es gibt natürlich auch alternative Möglichkeiten, um Ihre Stromrechnung erheblich zu reduzieren. Diese sind vollkommen legal und nehmen auch nur vergleichsmäßig wenig Zeit in Anspruch. Wenn Ihr Stromverbrauch über dem österreichischen Durchschnitt liegt, sollten Sie diese Alternativen in Betracht ziehen, um ganz einfach Strom sparen zu können. Um das einschätzen zu können, sehen Sie anbei, wie viel ein durchschnittlicher Haushalt in Österreich an Strom verbraucht.

Stromverbrauch pro Personenanzahl im Haushalt
Personen im Haushalt Ohne elektrische Warmwasseraufbereitung Mit elektrischer Warmwasseraufbereitung
1-Personen-Haushalt 1.300 - 1.500 kWh/ Jahr 1.800 - 2.000 kWh/ Jahr
2-Personen-Haushalt 2.000 - 2.400 kWh/ Jahr 2.800 - 3.100 kWh/ Jahr
3-Personen-Haushalt 2.500 - 2.900 kWh/ Jahr 3.600 - 4.000/ Jahr
4-Personen-Haushalt 2.800 - 3.200 kWh/ Jahr 4.000 - 4.800 kWh/ Jahr
Jede weitere Person + 600 kWh/ Jahr + 1.200 kWh/ Jahr

Quelle: Checken Sie Ihren Stromverbrauch, Klimaaktiv, 2021

Stromkosten senken durch einen Anbieterwechsel

Die einfachste Methode, um Energiekosten zu sparen, ist, Ihren Strom- und Gasanbieter zu wechseln. Oft können Sie bessere Angebote bei einem der Konkurrenten finden.

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Wenn Sie zum Beispiel vom Grundversorger in Ihrem Wohnort versorgt werden, kann Ihr Tarif oft vergleichsweise teuer ausfallen. Es lohnt sich, das örtliche Angebot zu kennen, um kostengünstige Alternativen zu finden und gegebenenfalls einen Anbieterwechsel durchzuführen. Sie können nämlich bei einem Anbieterwechsel jährlich bis zu 300 € sparen. Wenn Sie einen Anbieterwechsel durchführen wollen, halten Sie für den Wechsel folgende Daten bereit:

  • Name und Geburtsdatum
    Stromrechnung
  • Adresse
  • Zählernummer und Zählerstand (zu finden auf Ihrem Stromzähler)
  • Zählpunktnummer (zu finden auf Ihrer Jahresabrechnung)
  • Telefonnummer und E-Mail-Adresse
  • IBAN

Es kann sein, dass Sie mehrere Stromzähler haben - zum Beispiel, wenn Sie Nachtstrom beziehen oder mit einer Wärmepumpe heizen. In einem solchen Fall notieren Sie sich die Zählernummern und den Stand beider Zähler. Wie Sie Ihre Geräte richtig ablesen, finden Sie in unserem Artikel bezüglich Stromzähler ablesen.

Mit diesen Tipps Strom sparen: "Stromzähler manipulieren" adé

Ergänzend dazu können Sie sich auch damit beschäftigen, Ihren Energiekonsum allgemein zu reduzieren. Dafür gibt es mehrere Methoden wie zum Beispiel auf gute Isolierung der Wände und Fenster zu achten, um die Kälte im Winter draußen zu lassen.

Wenn Sie Strom sparen wollen und somit Ihre Stromrechnung senken möchten, ist es auch nützlich zu entdecken, ob sich unter Ihren Haushaltsgeräten der ein oder andere Stromfresser verbirgt. Manche Geräte, die täglich benutzt werden, können Ihre Stromkosten nämlich erheblich steigen lassen. Welche Haushaltsgeräte oft zu diesen Stromfressern gehören, finden Sie anbei.

Stromverbrauch Haushalt: Klassische Stromfresser
Alte Heizwärmepumpen Heizwärmepumpen, die älter als 10 Jahre sind, verbrauchen jährlich um die 150 kWh mehr als energieeffiziente Wärmepumpen.
Klimaanlagen Es gibt stromsparende Alternativen zu Klimaanlagen - zum Beispiel Außenjalousien.
Elektrische Warmwasseraufbereitung Ein Boiler (elektrische Warmwasseraufbereitung) kann Sie über 800 Euro kosten. Wasser kann stattdessen kostengünstig mit Solarthermie-Anlagen oder Wärmepumpen erhitzt werden.
Elektro-Herde Wer viel kocht, verbraucht viel Strom. Am wenigsten Strom benötigen Induktionsherde. Auch Glaskeramik-Kochfelder sind energiesparend. Übrigens: Das EU-Energielabel bezieht sich auf den Backofen, aber nicht auf die Herdplatten. Für Herde ist das Energieverbrauchsetikett nicht verpflichtend.
Kühlschränke und Gefriergeräte Sie haben eine Gefriertruhe? Dann kaufen Sie keinen Kühlschrank mit Gefrierfach - Ein Gefrierfach erhöht den Stromverbrauch um 20% bis 30%. Übrigens: Die No-Frost-Funktion erhöht den Energieverbrauch noch einmal zusätzlich.
Fernseher Mit der Bildschirmgröße wächst der Strombedarf.
Stand-By-Modus Die Energieregulierungsbehörde E-Control schätzt, dass durch den Stand-By-Modus jährlich eine Terawattstunden (1 TWh = 1 Mrd. kWh) Strom in Österreich verbraucht wird. Nehmen Sie Ihre Geräte am besten vom Strom, wenn Sie sie nicht benötigen.

In der Regel sind neue Geräte energiesparender als alte. Mittlerweile haben alle neuen Elektrogeräte ein Energieverbrauchsetikett. Hierbei gilt folgende Bandbreite: A (niedriger Verbrauch) bis G (hoher Verbrauch). Wenn Sie Elektrogeräte nutzen, die so alt sind, dass sie nicht mit einem Energielabel versehen sind, sind auch das potentielle Stromfresser.

Mit eine Photovoltaik-Anlage unabhängig werden

Die letzte und wahrscheinlich interessanteste Option ist es, von der Energielieferung unabhängig zu werden. Wie das geht? Ganz einfach, indem Sie sich eine Photovoltaik-Anlage (PV Anlage) beschaffen. In Österreich ist die Tendenz tatsächlich steigend und Sie werden immer mehr Hausdächer mit den famosen Solarzellen sehen.

Die Anschaffung und Montage von Photovoltaik Anlagen können zwar zu Beginn nicht gerade kostengünstig erscheinen. Für die Anschaffung von PV Anlagen gibt es aber staatliche Förderungen, die in Anspruch genommen werden können und für den Betrieb solcher Lösungen werden von verschiedenen Versorgern Einspeisetarife angeboten. Mit der Zeit zahlt sich die Erstinvestition also aus und ist nicht nur für den Geldbeutel gut, sondern auch für die Umwelt.

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