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Wie ist die Gasversorgung in Österreich?

Aktualisiert am
Min. Lesezeit
Waage mit Gasflamme und Gasflasche

Erdgas ist ein wichtiger Energieträger am österreichischen Energiemarkt. Seit der Energiemarktliberalisierung 2002 können Sie sich Ihren Gasanbieter frei aussuchen. Damit haben Sie als Konsument/in die Chance, ihren Gastarif selbst auszuwählen und Gaskosten zu sparen. Doch wie ist die aktuelle Gasversorgung Österreich und wo kommt das Gas her? Ist die Versorgungssicherheit für Gas gewährleistet? Alle Informationen rund um das Thema Gasversorgung und Gaspreis Zusammensetzung finden Sie im folgenden Artikel.

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Wie ist die Gasversorgung Österreichs & der aktuelle Gasverbrauch?

Der österreichische Gasmarkt bezieht 90 % des Erdgasbedarfs aus dem Ausland. Etwa 74 % stammen aus Russland, jeweils 26 % aus anderen Quellen.(Quelle: Österreichs Infoportal zur Energiesituation, Bundesministerium für Klimaschutz, 2023) Deswegen durchläuft das Erdgas verschiedene Stationen, vom Gasproduzenten, über den Großlieferanten und Gasspeicherbetreiber bis zu den österreichischen Gaslieferanten und Gasnetzbetreibern. Diese langen Wege heben die Gaspreise an und erschweren Gasanbietern, günstige Tarife anzubieten.

Blaue Gasflamme

Österreich verbrauchte 2022 durchschnittlich 86 Terawattstunden (TWh) Erdgas pro Jahr (Quelle: Gasverbrauch in Österreich, BMK, 2023). Etwa zehn Prozent davon stammen aus heimischer Produktion. Der Rest werden importiert. 74 % der Importe kommen aus Russland (Quelle: Infoportal zur Energiesituation, BMK, 2023). Allerdings könnte Österreich den Import von russischem Gas bis 2027 einstellen, wenn auf allen Ebenen weiter an einem Ausstieg aus Russland gearbeitet wird.

Österreich plant den Gasverbrauch bis 2030 um 29 TWh zu senken. Hier kommt der weitere Ausstieg aus Erdgas in Heizungsanlagen ins Spiel. Bis 2030 könnte die Hälfte aller Gasheizungen auf grüne Alternativen umgestellt werden. Auch hier ist die Sanierung von Gebäuden wichtig, um Energie zu sparen. Darüber hinaus besteht die Notwendigkeit, auf erneuerbare Energiequellen umzusteigen und die Effizienz zu verbessern.

Sie möchten Ihren Gasverbrauch berechnen?Sie würden gerne Ihren persönlichen Gasverbrauch messen und erfahren, wie Sie dieses selber machen könnten? Lesen Sie im folgenden Artikel mehr:Gasverbrauch berechnen

Wer verbraucht in Österreich wie viel Erdgas?

Laut dem Bundesministerium für Klimaschutz fielen im Jahr 2021 etwa 55 % des Erdgasverbrauchs auf den Produktionsbereich. Derzeit gibt es in energieintensiven Produktionen wie Stahl, Glas oder Kunstdünger so gut wie keinen Ersatz für Erdgas. Allerdings werden in diesem und im nächsten Jahrzehnt fossile Brennstoffe durch alternative Technologien, wie grünen Wasserstoff oder Biomethan, ersetzt.

Weitere 33 % des Erdgasverbrauchs sind auf Privathaushalte zurückzuführen, die Erdgas zum Beispiel zum Heizen und Kochen nutzen. Diese Mengen können problemlos durch Strom oder Biomasse ersetzt werden. Der drittgrößte Erdgasverbraucher ist die Dienstleistungsbranche (8 %). Der Verkehrssektor verbrauchte in 2021 4 % des Gases (hauptsächlich für den Pipelinetransport), die restlichen 1 % entfielen auf die Landwirtschaft.

Quelle: Gasverbrauch Österreich, GV Österreich, 2023

Laut dem Bundesminesterium Österreich verbrauchte zwischen 2017 und 2021 durchschnittlich 95 TWh Erdgas pro Jahr, verglichen mit dem Endverbrauch, der auch den Verbrauch in Kraftwerken, den nichtenergetischen Verbrauch und die Erzeugung von Fernwärme umfasst. Mit 63 TWh ist ein erheblicher Anteil davon auf die jeweilige Heizperiode (Oktober bis einschließlich März) zurückzuführen (Quelle: Gut zu wissen über Gas, Bundesministerium, 2023).

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Wie kommt Erdgas nach Österreich?

Erdgasimporte gelangen in der Regel über Pipelines nach Österreich. Erdgas wird per Pipeline vom Exportland zu Gasspeichern in Österreich transportiert, wo es für die Gasversorgung gespeichert wird. Von diesen Lagerstätten gelangt es schließlich über heimische Erdgaspipelines in die Haushalte.

Erdgas kann zur Gasversorgung aber auch in Tanks gespeichert und so per Schiff transportiert werden. Angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und der Gasknappheit haben jedoch Bemühungen begonnen, eine größere LPG-Importinfrastruktur aufzubauen, um die Gaslieferungen nach Österreich zu erleichtern.

Ist die Gasversorgung in Österreich gesichert?

Mann denkt über Versorgungssicherheit in der Gasversorgung nach!

E-Control veröffentlicht regelmäßig Statusberichte zum Zustand der Gasversorgung. Im Mai 2023 ist der Statusbericht wie folgt:

  1. Die am 30. März 2022 eingeführte Frühwarnstufe des Gasnotfallplans gilt weiterhin: Die Situation ist daher angespannt und eine Verschärfung der aktuellen Situation kann nicht ausgeschlossen werden, auch wenn die Gasversorgung derzeit als stabil gilt. Die Versorgungssicherheit ist derzeit gewährleistet, die österreichische Bundesregierung beobachtet die Lage weiterhin.
  2. Erdgas wird weiterhin gespeichert: Im Mai 2023 waren die Gasspeicher zu 73 % gefüllt (Quelle: Gut zu wissen über Gas, Bundesministerium, 2023).
  3. Die Großhandelspreise sind zuletzt etwas gesunken, liegen aber insgesamt auf einem hohen Niveau.
  4. Bürger/innen werden zum Sparen motiviert: Mittels „Raus aus Öl und Gas“ möchte Österreich seine Bürger/innen motivieren, Wärmepumpen als Heizungsersatz im Haushalt zu etablieren.

Gasversorgung Österreich: Die Unabhängigkeit von Russland

Zwei Bagger und eine Pipeline

Bis 2027 könnte Österreich seine Abhängigkeit vom importierten russischen Gas beenden. Eine von der Austrian Energy Agency (AEA) im Auftrag des BMK (Bundesministerium für Klimaschutz) durchgeführte Analyse zeigt, dass Österreich ab 2027 sein Gas ohne Gasimporte aus Russland liefern kann.

Im Auftrag des Klimaschutzministeriums hat die AEA eine Analyse zum Ausstieg Österreichs aus russischem Gas erstellt. Es betrifft den Zeitraum bis 2030 und zeigt realistische Handlungsoptionen auf drei Ebenen für eine alternative Gasversorgung:

  • Der Gasverbrauch in Österreich muss gesenkt werden
  • Die heimische Biogas- und grüne Wasserstoffproduktion muss massiv ausgebaut werden
  • Der verbleibende Gasverbrauch wird über einen alternativen Weg bezahlt

Österreich auf dem Weg zur Unabhängigkeit von Gasimporten! Bei Erreichen des Ziels könnte Österreich bereits 2027 den Gasimport aus Russland einstellen. Dieses Ziel steht auch im Einklang mit dem der Europäischen Kommission verfassten REPowerEU-Paket (Quelle: REPowerEU-Paket, Europäische Kommission, 2022). Insgesamt muss der Erdgasverbrauch in Österreich bis 2030 um ein Drittel reduziert werden.

Wie soll die Zukunft der Gasversorgung Österreich aussehen?

Blauer Vertrag mit blauer Weltkugel

Gasimporte aus anderen Ländern als Russland möchte Österreich bis 2030 um 20 TWh senken. Österreich braucht alternative Lieferanten, um russisches Gas zu ersetzen. Derzeit werden rund 16 TWh Erdgas aus dem Ausland nach Österreich importiert, der Großteil davon aus Norwegen. Zukünftig werden die Importe aus Europa zunehmen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit weiterer Gasimporte über LNG, beispielsweise aus Katar oder den USA.

Was ist LNG? LNG bedeutet Liquefied Natural Gas, also verflüssigtes Erdgas, und besteht zu 98 % aus Methan. Es ist ungiftig und farblos. Sie möchten mehr zum Thema LNG erfahren? Dann kann Ihnen folgender Artikel helfen: Verflüssigtem Erdgas (LNG)

Hinzu kommen verstärkte Importe von grünem Wasserstoff. Auch hier sind bis 2030 erhebliche Investitionen in die notwendige Infrastruktur erforderlich. Um die Versorgung aus anderen Lieferländern sicherzustellen, arbeitet Österreich auf mehreren Ebenen.

Neben dem Ausbau europaweiter Lieferungen und dem Aufbau einer Lieferbeziehung mit Katar engagiert sich Österreich auch umfassend in der gemeinsamen Gasbeschaffung durch die EU. Abhängig davon, wie viel die EU hier liefert, könnte der Anteil russischen Gases in Österreich auch schneller reduziert werden.

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Die Zukunft mit mehr Biogas und grüner Wasserstoff zur Gasversorgung

Die Produktion von Biogas und grünem Wasserstoff möchte Österreich bis 2030 um 14 TWh steigern. Durch den Ausbau der Biomethanproduktion in Österreich wird die Abhängigkeit von Erdgasimporten verringert. Ein Teil des heute zur Stromerzeugung genutzten Biogases wird künftig in das Erdgasnetz eingespeist. Auch die Produktion von grünem Wasserstoff kann dies unterstützen, insbesondere im industriellen Bereich.

Grünes Gas ist die grüne Energie der Zukunft. Unter grünen Gasen versteht man Biomethan (aus Reststoffen wie landwirtschaftlichen Abfällen, Bioabfällen, Grünabfällen gewonnenes Biogas), synthetisches Gas und erneuerbaren Wasserstoff, der aus Wind-, Sonnen- und Wasserenergie gewonnen werden kann. Das Ziel der österreichischen Wirtschaft ist es, künftig auf grünes Gas umzusteigen und somit einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende zu leisten.

Gasversorgung Europa: Kleiner Exkurs zu den Nachbarländern!

Gelbe Gasflamme mit Vertrag

Vor dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine, war die Europäische Union in hohem Maße von russischen Energieressourcen abhängig. Im Jahr 2021 importierten die EU-Länder 155 Milliarden Kubikmeter russisches Gas, was etwa 45 % der gesamten Gaseinfuhren ausmachte. (Quelle: 10-Punkte-Plan zur Verringerung der Abhängigkeit der Europäischen Union von russischem Erdgas, International Energy Agency, 2022).

Vor dem Krieg war Russland einer der größten Rohöllieferanten der Europäischen Union und der größte Lieferant von Erdölprodukten. Im Jahr 2022 machte die EU große Fortschritte bei der Verringerung ihrer Abhängigkeit von Energielieferungen aus Russland, was jedoch weniger auf Maßnahmen der EU als auf Entscheidungen des Kremls zurückzuführen ist.

Zu diesen Entscheidungen gehörten die von Moskau auferlegten Änderungen der Regeln für Gaslieferungen an europäische Kund/innen und die Aussetzung des Gastransports über die Nord-Stream-1-Pipeline. Als Reaktion darauf steigerte die EU ihre Einfuhren von verflüssigtes Erdgas (LNG), darunter auch russisches LNG. Damit wurden die Pläne der Europäischen Kommission, mehr LNG zu importieren, umgesetzt.

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