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Erneuerbare Energien in Österreich

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grüne Erde mit Alternativen Quellen

Für immer mehr Kunden ist erneuerbare Energie wichtig

Die ökologische Nachhaltigkeit ist eines der wichtigsten Themen im Energiebereich. Mehr und mehr werden die Auswirkungen des wirtschaftlichen Wachstums sichtbar, der eine massive Vermehrung der CO2-Ausstöße mit sich brachte. Diese schlagen sich bereits in der messbaren Erderwärmung nieder. CO2 greift das Schutzschild der Erde, die Ozonschicht, an. So trifft mehr Sonnenlicht die Erde, was dazu führt dass sich das Klima auf unserem Planeten teilweise dramatisch verändert. Nicht nur die ökologischen Konsequenzen, auch die Begrenztheit fossiler Rohstoffe zwingt uns, den Blick verstärkt auf die erneuerbaren Energien zu lenken.

Anstieg des geförderten Ökostroms

In Österreich werden Konzessionen zur Produktion von Ökostrom für den privaten und für den kommerziellen Gebrauch ausgegeben. Ersteres bezieht sich dabei auf relativ kleine Mengen, die ausschließlich dem Eigenbedarf dienen und daher auch nicht mit Steuern und Abgaben belegt sind. Das können beispielsweise Photovoltaikanlagen auf dem Hausdach oder eine kleine Wasserkraftanlage auf dem Grundstück sein. Anders verhält es sich mit Ökostrom, der zu kommerziellen Zwecken produziert wird. Wie auf unserer Seite zum Thema Ökostrom erklärt, müssen Ökostromproduzenten die umweltfreundlich erzeugte Energie in der Ökostrombilanzgruppe bündeln, von der aus dieser dann von der Abwicklungsstelle für Ökostrom (OeMAG) abgenommen und an die Stromlieferanten weitergeleitet wird. Durch diese Bündlung kann gut nachvollzogen werden, wieviel Ökostrom in das öffentliche Netz eingespeist wurde und verkauft wurde.

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Auf der folgenden Grafik ist abgebildet wieviel Ökostrom in den Jahren 2002 bis 2010 gefördert wurde. Dabei sei darauf hingewiesen, dass die OeMAG erst 2006 seine Tätigkeit aufgenommen hat und zuvor der Ökostrom nicht durch die Abwicklungsstelle geleitet wurde. Im Jahr 2003 kann der dramatischeste Anstieg geförderten Ökostroms erkannt werden. Die nachfolgenden Jahre zeigen teilweise signifikante Fluktuationen auf. Diese Bewegung in der Mengenentwicklung muss im Kontext der staatlichen Förderungen für Ökostromanlagen gesehen werden. Auch die diskontinuierliche Entwicklung der staatlich festgelegten Vergütungstarife für gelieferten Ökostrom (der seit 2006 von der OeMAG an die Ökostromproduzenten gezahlt) hatte Einfluss auf die Anreizstruktur unter den Ökokraftanlagenbetreibern. So standen bei relativ unrentabler Vergütung bei manchen Betreibern die Ökokraftwerke still, was in den Jahren 2005 und 2008 zum Rückgang in der Ökostromförderung geführt hat.

 

Genaue Aufschlüsselung der geförderten Ökoenergie

Betrachtet man die geförderte Ökoenergie genau mit Bezug auf ihre Erzeugungsquelle zeigt sich folgendes Bild. Wasserkraftanlagen produzieren mehr als die Hälfte des österreichischen Ökostroms. Jeweils ungefähr ein Fünftel wird durch Windanlagen und feste Biomasse, wie beispielsweise Holz in Form von Scheiten oder Pellets erzeugt. Diese drei Kategorien sind die wichtigsten umweltfreundlichen Energieträger, die in Österreich zum Einsatz kommen. Biogas trägt ca. 5% zur Ökostrombilanz bei, jedoch sind flüssige Biomasse und Photovoltaikanlagen noch unterentwickelt und speisen nur sehr geringe Mengen an Ökostrom in unser Netz ein.

 

EU-Ziele und Planung bis 2020

Die Europäische Union mit ihren Mitgliedsstaaten will aktiv zum Schutz unseres Klimas beitragen. Zu diesem Zweck haben die EU-Länder die sogenannten "20-20-20 Ziele" beschlossen. 20-20-20 steht für die Reduktion der CO2-Emissionen um 20% bis zum Jahr 2020. Außerdem sollen 20% des Endenergieverbrauchs durch Ökostrom- und gas abgedeckt werden. Diese Absicht ist nicht nur ein Lippenbekenntnis sondern wurde durch die Verabschiedung der "EU Richtlinie 2009/28/EG zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen" EU-Gesetz und muss von daher auch von allen Mitgliedsstaaten erfüllt werden. Österreich will über die EU-weit gesteckten Ziele hinausgehen und seinen Ökostromanteil auf 34% bis 2020 anheben. Ausgangspunkt der Berechnung ist hierbei der Bruttoendenergieverbrauch, der wie im Artikel über den Energiemix beschrieben. Österreich ist auf einem guten Weg dieses selbstgesteckte, ambitionierte Ziel zu erreichen, denn im Jahr 2005 betrug der Anteil von Energie aus erneuerbaren Quellen bereits 25% des Bruttoendenergieverbrauchs und stieg bis 2010 auf knapp ein Drittel (31%). Davon wiederum decken biogene Energiequellen ca. 17% ab. Unter biogenen Energielieferanten versteht man Brennstoffe biologisch-organischen Ursprungs, wie beispielsweise Holz, flüssige Abfälle oder Substanzen wie etwa Pflanzenöl, oder biologische Faulgase aus Klärgas oder Methan. Wasserkraft trägt mit anteilig ca. 12% zur positiven Ökobilanz Österreichs und zum Erreichen der EU-Klimaschutzziele bei. Mit nur rund 2% ist jedoch noch ungenutzes Potenzial im Bereich der Solar- und Umgebungswärme, Windkraft, Solarenergie durch Photovolatikanlagen sowie Geothermie vorhanden.

Lesen Sie mehr zum den einzelnen Formen umweltfreundlicher Energieerzeugung!

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Energiestrategie für Österreich

Mit der "Energiestrategie Österreich" haben das Umweltministerium und das Wirtschaftsministerium 2009 einen Fahrplan für eine nachhaltige und kompetitive Energiepolitik für Österreich entwickelt.2010 wurde das Konzept vorgestellt, welches konkrete Maßnahmen zum Erreichen der europäischen 20-20-20 Ziele sowie Österreichs individueller Zielsetzung umfasst. Dazu sollen private Verbraucher, sowie Gewerbe und die Industrie gleichermaßen Verantwortung für den Klimaschutz tragen. Um das zu ermöglichen, stehen hierbei an erster Stelle die Energiedienstleister, also die aktive Investition in neue Ökostromanlagen, sowie die Förderung und der Ausbau bestehender umweltfreundlicher Kraftwerke. Die Energiestrategie zieht dabei in Betracht, dass trotz umfangreicher Stärkung des Ökoenergiesektors die Wettbewerbsfähigkeit, soziale Verträglichkeit sowie Versorgungssicherheit der Österreicher und der Wirtschaft sicher  gestellt sein muss. Die Maßnahmen sollen dementsprechend gleichermaßen umweltverträglich wie auch kosteneffizient sein. Der Abbau Österreichs Abhängigkeit von importierter Energie ist ein weiteres Thema der Energiestrategie. Bis 2050 soll die Energieautarkie angestrebt werden und wissentlich, dass Österreich nur über sehr geringe Energievorkommen fossiler Natur verfügt, ist die Investition in erneuerbare Energiequellen ohnehin evident. Neben dem Ausbau der erneuerbaren Energiegewinnungsmethoden zielt die Energiestrategie auch auf eine Effizienzsteigerung ab. So soll insgesamt für die gleichen Aktivitäten weniger Energie verbraucht werden. Hierbei spielen Faktoren wie moderne Technologien, Wärmedämmung und Abwärmenutzung entscheidene Rollen. 

  • Die drei Säulen der Energiestrategie
  • Ausbau erneuerbarer Energien
  • Energieeffizienz
  • Sicherstellung der Energieversorgung

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