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Der neue digitale Stromzähler Smart Meter

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Digitaler Stromzähler Smart Meter

Bal der neue Standard: Smart Meter

Bis spätestens 2019 sollen 95 Prozent der österreichischen Verbraucher ihren Strom mit dem digitalen Stromzähler, dem Smart Meter, messen. Dies soll Kunden erlauben, ihren Stromverbrauch minutengenau nachzuvollziehen und somit Stromverschwendungen einzudämmen. Die gesetzliche Grundlage zur Nutzung eines Smart Meters haben die EU-Mitgliedsstaaten bereits in einer Richtlinie im Jahr 2009 beschlossen. Wie Sie den intelligenten Stromzähler am optimalsten zur Senkung Ihres Stromverbrauchs einsetzen können und welche Vor- und Nachteile die Strommessung mit einem Smart Meter mit sich bringt, finden Sie in diesem Artikel.

Die gesetzliche Grundlage für den Smart Meter und seine Vorteile

Die Europäische Richtlinie zu Energieeffizienz und Energiedienstleistungen (EDL 2006/32/EG) sieht die Einrichtung intelligenter Stromzähler, sogenannte Smart Meter, vor. Mit den digitalen Stromzählern möchte die EU Verbrauchern eine effizientere Steuerung ihres Energieverbrauchs ermöglichen. Somit sollen Konsumenten gestärkt und die Ziele zur Senkung des Energieverbrauchs im EU-Raum erreicht werden.

Smart Meter mit stündlich flexiblen Stromtarifen kombinieren
Richtig sparen Sie mit einem stündlich flexiblen Stromtarif, der sich im 60-Minuten-Takt an den Strompreisindex Phelix anpasst. Somit können Sie auch günstige Tarifzeiten am frühen Nachmittag ausnutzen, wenn auch tagsüber weniger Strom verbraucht wird. Zurzeit bietet nur der Stromanbieter aWATTar diesen Tarif an.

Die Geräte melden im 15-Minutentakt den Verbrauch. Durch die erhöhte Frequenz der Messungen, die sich auf vierteljährlichen Rechnungen zumindest teilweise wiederfinden sollen, möchte die EU den Konsumenten für den Verbrauch von Energie sensibilisieren und diesen wiederum durch Effizienzsteigerung reduzieren. Mit Hilfe der Smart Meter soll der Endkunden einschätzen können, ob sich bei einem Stromverbrauch mit Lastspitzen (also punktuell besonders hohem Verbrauch durch zum Beispiel einen Durchlauferhitzer) tageszeitabhängige Tarife besonders lohnen würden. Außerdem können durch die ständige Messung exakte Monatsrechnungen ausgestellt werden, so können unerwartet hohe Jahresnachzahlungen vermieden werden oder Tarifänderungen direkt berücksichtigt werden.

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Österreich ist Vorreiter in der Umsetzung der Smart-Meter-Richtlinie

In Beratung mit der nationalen Energieagentur E-Control hat das Wirtschaftsministerium beschlossen, dass bis Dezember 2015 10 Prozent, bis Dezember 2017 wenigstens 70 Prozent und bis Dezember 2019 95 Prozent der Stromzähler durch Smart Meter ausgetauscht werden sollen. Die rechtliche Grundlage dazu bildet die Intelligente-Messgeräte-Einführungsverordnung (IME-VO) vom 24. April 2012. Damit geht Österreich bei der Umsetzung der Europäischen Richtlinie voraus, denn die Europäische Kommission hat ein Ziel von 80 Prozent bis 2020 vorgegeben.

Die neuen Stromzähler kosten pro Stück ca. 30 bis 80 Euro je nach Ausstattung und Funktionen. Der Austausch alter Stromzähler gegen Smart Meter ist jedoch für den Kunden kostenlos, diese werden bereits durch die entrichteten Entgelte für Messleistungen gedeckt. Existiert jedoch noch kein Stromzähler, zum Beispiel beim Neubau eines Hauses, muss der Endverbraucher die Kosten für die Installation des Smart Meters (Drehscheibenzähler dürfen in Neubauten nicht mehr verwendet werden) tragen.

Großer Widerstand gegen die digitalen Stromzähler

Unter den Verbrauchern hat sich gegen diesen Beschluss Widerstand mobilisiert. Verbraucherschützer weisen einerseits darauf hin, dass in privaten Haushalten durch das Verschieben von Lastspitzen auf Niederlastzeiten keine signifikanten Einsparungen gemacht werden können, da diese nicht dem Tagesrhythmus des Verbrauchers entsprächen. Das größte Einsparpotenzial liegt nämlich in der Nutzung von Nachtstromtarifen zwischen 22.00-06.00 Uhr, wenn jedoch eh die meisten Österreicher im Bett liegen und keinen oder wenig Strom verbrauchen.

Andererseits wird kritisiert, dass durch die hoch detaillierten Angaben des Energieverbrauchs Rückschlüsse auf die Aktivitäten und Gewohnheiten des Endverbrauchers, auf die Zahl der im Haushalt befindlichen Personen etc. gezogen werden könnten.

Befürchtet wird außerdem, dass kriminelle Aktivitäten auf Basis der Daten befördert werden könnten, wie z.B. Einbrüche zu Zeiten, in denen aufgrund sehr niedrigen Stromverbrauchs davon ausgegangen werden kann, dass sich niemand im Haus befindet. Auch die Kosten der Umstellung werden hart kritisiert, da der Abbau der alten Zähler und der Einbau der Smart Meter rund zwei Milliarden Euro kosten wird.

Vorläufige Kompromisslösung und Ausblick bis 2019

Verbraucherschützer plädieren daher für das Einrichten der Smart Meter auf freiwilliger Basis. Dieser Forderung der Verbraucher ist die Regierung vorerst nachgekommen, in dem sie 2013 sich ebenfalls für die Freiwilligkeit aussprach. Jedoch ist damit weiterhin unklar, wie die Europäische Richtlinie umgesetzt werden wird. Österreich muss die europäischen Vorgaben in einem bestimmten Zeitraum umsetzen. Ein Kompromissvorschlag kam dabei aus den Vorstandsreihen der E-Control. Demnach könnte Österreich der EU-Richtlinie nachkommen, indem die Verbraucher die Smart Meter flächendeckend einbauen, Zweifel jedoch durch das Abschalten der Software bewältigen. Somit würde das Gerät wie ein regulärer Stromzähler funktionieren, ohne im Viertelstunden-Takt Messungen über den aktuellen Verbrauch zu senden.

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